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Multimedia-Spezial zum Thema Wasser

 
(Foto: Welt)
(Foto: Welt)

Jeder Mensch braucht es. Für viele ist es knappe Ressource und teures Gut, für einige das große Geschäft. In einem Multimedia-Spezial beleuchtete die WELT-Redaktion verschiedene Facetten von Wasser.

„Vertrauen Sie darauf, dass Ihr Wasser sauber ist?“, wurde der Leser bei Besuch der Seite welt.de/wasser gefragt. Präsentiert wurde neben dem multimedialen Storytelling und den vielfältigen Perspektiven auf das Thema Wasser eine weitere Besonderheit des journalistischen Projektes: Jede Geschichte, begann mit einer Frage. Es galt, Fakten zu erraten, eine Entscheidung oder eine Aussage über die eigenen Gewohnheiten zu treffen. Der Einstieg der Geschichte wurde auf die jeweilige Antwort angepasst, mit dem Ziel, den Leser an die Themen durch einen persönlichen Bezug zu binden.

Oliver Michalsky, stellvertretender Chefredakteur, erläutert die Zielsetzung des Projektes so: "Ob Mangelware, Lebenswelt, Geschäft oder Konfliktgrund - Wasser hat viele Facetten und es lohnt sich genauer hinzuschauen. Wir haben das getan, mit Reportagen, interaktiven Grafiken und Videos: Jede Woche neu bei ÜberWasser.“ Um zum Thema multimedial zu berichten, arbeiten im Projekt Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen: Reporter, Redakteure und Kameraleute, aber auch Programmierer, Produktentwickler, Infografiker und Motion Designer, die interaktive Grafiken erstellen.

Berichtet wurde aus über 20 Ländern. „Zum Start sind wir an den Jordan gefahren, wo ein Fluss aus Feinden Freunde gemacht hat“, sagt Sonja Gillert, Redakteurin für Außenpolitik bei Welt und Projektleiterin des Multimedia-Projektes ÜberWasser. „Wir sind der Frage nachgegangen, ob Wasser aus dem Weltraum unser Wasserproblem lösen kann. Wir sind mit der 16-jährigen Bizuye aus Äthiopien eine Stunde zu ihrer Wasserstelle gelaufen und haben in Johannesburg Menschen getroffen, die nur ahnen, was tief unten in den alten Goldminen ihr Trinkwasser ungenießbar macht.“

Das Projekt wurde im Rahmen des „Innovation in Development Reporting“-Programms mit insgesamt 150.000 Euro vom European Journalism Centre (EJC) gefördert. Insgesamt 600.000 Euro vergab des EJC: Neben Welt wurden außerdem „Spiegel Online“ sowie „Dagens Nyheter“ aus Schweden und „De Correspondent“ aus den Niederlanden gefördert.