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300 rosa Luftballons gegen den Terror

 
Aus Mitgefühl und Respekt haben BILD-Mitarbeiter am Dienstag, 23. Mai 2017, mit einer spontanen Aktion der Opfer des Selbstmordattentats gedacht: 300 rosa Luftballons als Zeichen der Solidarität und Lebensfreude, die der Terror nicht besiegen kann. (Foto: Axel Springer SE)
Aus Mitgefühl und Respekt haben BILD-Mitarbeiter am Dienstag, 23. Mai 2017, mit einer spontanen Aktion der Opfer des Selbstmordattentats gedacht: 300 rosa Luftballons als Zeichen der Solidarität und Lebensfreude, die der Terror nicht besiegen kann. (Foto: Axel Springer SE)

Ein Selbstmordattentäter hat nach dem Konzert der US-Sängerin Ariana Grande am 22. Mai 2017 in Manchester 22 Menschen in den Tod gerissen, darunter mehrere Kinder. Mindestens 60 Menschen wurden verletzt. Rosa Luftballons, die auf Bildern und Videos der Kinder und jugendlichen Konzertbesucher der Arena in Manchester zu sehen sind, stehen für die Begeisterung und Freude, die die Sängerin auf der Bühne versprühte und während ihres Auftritts auf ihre Fans übertrug. Jetzt sind sie zu einem Symbol von Schmerz und Sprachlosigkeit geworden.

Aus Mitgefühl und Respekt haben BILD-Mitarbeiter am Dienstag, 23. Mai 2017, mit einer spontanen Aktion der Opfer des Selbstmordattentats gedacht. Sie wollten symbolisch ein Zeichen setzen, dass die zum Teil sehr jungen Opfer aus einem freudigen Anlass und voll von Aufregung und Begeisterung zu dem Konzert gegangen sind. Vor dem Verlagsgebäude in Berlin ließen 300 BILD-Mitarbeiter 300 rosa Luftballons in den Himmel von Berlin steigen, um an die Opfer zu erinnern und an die Lebensfreude, die der Terrorismus nicht nehmen kann.

Julian Reichelt, Vorsitzender der BILD Chefredaktionen und BILD Chefredakteur: „Als wir die Bilder heute gesehen haben, hatten wir, glaube ich, alle das Bedürfnis, einmal zum Ausdruck zu bringen, dass wir mit den Menschen, den Angehörigen und den Opfern in Manchester fühlen. Wir haben uns überlegt, dass das was Lebensfreude ausdrücken sollte und jetzt zu so einem bitteren Symbol geworden ist, vielleicht schön und angemessen ist, um den Menschen in England zu zeigen, dass wir an sie und ihre Kinder denken.“