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Die Aktion Restgeld sammelt Cents hinter dem Komma

 
Im Jahr 2015 nahmen insgesamt 1.816 Axel-Springer-Mitarbeiter an der „Aktion Restgeld“ teil. So kam eine Spendensumme – einschließlich eines Zuschusses durch den Vorstand – von 20.000 Euro zusammen. Mit der Spendensumme wird das Hilfsprojekt „Stand Proud“ im Kongo unterstützt. (Video: Welthungerhilfe)

Seit 1987 unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Axel Springer mit der „Aktion Restgeld“ Projekte der Deutschen Welthungerhilfe. Das gespendete Restgeld kommt einem der weltweiten Kinderhilfsprojekte der Organisation zugute.

Jeden Monat lassen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Axel Springer freiwillig die Cent-Beträge hinter dem Komma ihrer Gehaltsabrechnung – im Höchstfall 99 Cent – abziehen und spenden automatisch für ein Hilfsprojekt. Betriebsrat und Geschäftsleitung legen gemeinsam fest, welches Projekt mit dem Geld gefördert werden soll.

Im Jahr 2015 nahmen insgesamt 1.816 Axel-Springer-Mitarbeiter an der „Aktion Restgeld“ teil. So kam eine Spendensumme – einschließlich eines Zuschusses durch den Vorstand - von 20.000 Euro auf. Mit der Spendensumme wird ein Hilfsprojekt im Kongo unterstützt, welches gehbehinderten Kindern die Möglichkeit zu einem neuen Start ins Leben ermöglicht.

Kongo: hier helfen die „Aktion Restgeld“-Cents

Krieg, Hunger und Vertreibung: In der Demokratischen Republik Kongo beschreiben diese Worte seit Jahren den Alltag der Menschen. Das Elend des zerrütteten Landes wird in der Provinz Nordkivu im Osten des Kongo besonders sichtbar: In einem langjährigen Krieg wurden hier Dörfer verwüstet, Schulen und Krankenstationen dem Erdboden gleichgemacht. Kranke werden oft nur notdürftig versorgt – wenn sie sich eine Behandlung überhaupt leisten können. Besonders schlimm steht es dabei um Menschen mit einer Behinderung und  Kinder: In den Armensiedlungen Nordkivus haben behinderte Kinder nur selten die Chance, eine Schule zu besuchen. Meist überleben sie durch Betteln oder schlecht bezahlte Gelegenheitsarbeiten.

Die Welthungerhilfe gibt den gehbehinderten Kindern zusammen mit dem lokalen Partner „Stand Proud“ die Möglichkeit zu einem neuen Start ins Leben. In den von der Welthungerhilfe unterstützten Zentren untersuchen und behandeln Orthopäden die jungen Patienten. Wer eine Operation benötigt, bekommt diese im jeweils geeigneten Krankenhaus. Sind alle Untersuchungen abgeschlossen und Wunden verheilt, werden den Kindern Prothesen angepasst. Darüber hinaus können die Kinder während ihres Aufenthaltes eine Schule besuchen.