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Cents hinter'm Komma für schwimmende Gärten

 
Mit der „Aktion Restgeld“ unterstützen Mitarbeiter der Axel Springer SE Menschen in Not. 2017 spendeten Mitarbeiter für das in Kooperation mit der Welthungerhilfe unterstützte Projekt „Schwimmende Gärten“ in Bangladesch. (Foto: Welthungerhilfe)
Mit der „Aktion Restgeld“ unterstützen Mitarbeiter der Axel Springer SE Menschen in Not. 2017 spendeten Mitarbeiter für das in Kooperation mit der Welthungerhilfe unterstützte Projekt „Schwimmende Gärten“ in Bangladesch. (Foto: Welthungerhilfe)

Seit 1987 unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Axel Springer SE mit der „Aktion Restgeld“ Projekte der Deutschen Welthungerhilfe. Das gespendete Restgeld kommt einem der weltweiten Hilfsprojekte der Organisation zugute. Jeden Monat lassen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Axel Springer freiwillig die Cent-Beträge hinter dem Komma ihrer Gehaltsabrechnung – im Höchstfall 99 Cent – abziehen und spenden damit automatisch für ein Hilfsprojekt. Betriebsrat und Geschäftsleitung legen gemeinsam fest, welches Projekt mit dem Geld gefördert werden soll.

2017 kamen für das in Kooperation mit der Welthungerhilfe unterstützte Projekt „Schwimmende Gärten“ in Bangladesch 8.883,72 Euro zusammen. Der Betrag wurde durch den Axel-Springer-Vorstand auf 18.000 Euro mehr als verdoppelt. Damit werden kleinbäuerliche Familien in Bangladesch unterstützt, deren Existenz durch Überschwemmungen gefährdet ist. 

Nur wenige Meter über dem Meeresspiegel gelegen und von zahlreichen Flussläufen durchzogen ist Bangladesch besonders anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels. Wirbelstürme und Starkregen mit Überschwemmungen nehmen zu. In der Folge werden Unterkünfte, Ernten, Wasser und Sanitärversorgung zerstört und Nahrungsmittel werden knapp. Besonders in den tiefer gelegenen ländlichen Regionen im Nordosten und den Flussinseln der Jamuna, die ihre Form und Lage in der Strömung ständig verändern, ist die Ernährungssituation angespannt. Hier unterstützt die Welthungerhilfe rund 10.000 kleinbäuerliche Haushalte in 50 Dörfern. 

Wie verhindert man, dass die Pflanzen von Überschwemmungen vernichtet werden? Indem man sie schwimmen lässt. Bambusstäbe und Wasserhyazinthen werden zu einem Floß verflochten. Aus Schichten von Schlamm und Erde entstehen so fruchtbare Beete, die auf der Wasseroberfläche schwimmen. Besonders gut gedeihen darauf Spinat, Okra, Kurkuma, Kartoffeln und Amarant. Zusätzlich kommen Pflanzsäcke zum Einsatz. Diese benötigen wenig Bodenfläche – und Paprika, Auberginen, Tomaten, Gurken, Kürbis und Blattgemüse können bei Bedarf an einen anderen Ort umziehen.