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Spezifische Standardangaben Ökologie

 
Die Global Reporting Initiative (GRI) versteht sich als ein kontinuierlicher internationaler Dialog, der bei der Festlegung von Leistungs-Indikatoren weltweit unterschiedliche Anspruchsgruppen einbezieht. Dazu zählen u.a. Unternehmen, Universitäten, staatlichen Organisationen sowie Nichtregierungsorganisationen aus den Bereichen Arbeit, Soziales, Menschenrechte und Umwelt.
Die Global Reporting Initiative (GRI) versteht sich als ein kontinuierlicher internationaler Dialog, der bei der Festlegung von Leistungs-Indikatoren weltweit unterschiedliche Anspruchsgruppen einbezieht. Dazu zählen u.a. Unternehmen, Universitäten, staatlichen Organisationen sowie Nichtregierungsorganisationen aus den Bereichen Arbeit, Soziales, Menschenrechte und Umwelt.

Ökologische Indikatoren

Nachfolgende Indikatoren entsprechen den G4/MSD-Leitlinien der „Global Reporting Initiative“ (GRI) zur international einheitlichen Strukturierung von Nachhaltigkeitsberichten. („MSD“ steht für Media Sector Disclosures.)

Die Abkürzung „EN“ vor den GRI-Nummern steht für „Environment“ (Umwelt).

1. Managementansatz das Stakeholder-Anliegen:
Hohe ökologische Standards der Axel Springer SE

G4-DMA-A Geben Sie an, warum der Aspekt wesentlich ist. Nennen Sie die Auswirkungen, die diesen Aspekt wesentlich werden lassen.

  • Nachhaltiges Wachstum und nachhaltige Wertsteigerung entstehen im Dreiklang aus sozialer, ökologischer und ökonomischer Verantwortung. 
  • Wer sich kritischem Journalismus verpflichtet, muss bezüglich dieser Standards selbst einer genauen Überprüfung standhalten. 

    G4-DMA-B Geben Sie an, wie die Organisation mit diesem wesentlichen Aspekt oder dessen Auswirkungen umgeht. (Richtlinien, Verpflichtungen, Ziele und Vorgaben, Zuständigkeiten, Ressourcen, Besondere Maßnahmen)

    Richtlinien
    Firmenrichtlinien - Organisationsweite Richtlinie, in der definiert wird, wie sich die Organisation insgesamt den ökologischen Aspekten verpflichtet hat.

    Mit seinem ersten Umweltbericht veröffentlichte die Axel Springer SE 1994 eine vier Punkte umfassende Umweltleitlinie. Sie ist dient auch heute als praktische Orientierung für die dem Umweltschutz dienenden Maßnahmen des Unternehmens.

    Schärfung des Umweltbewusstseins bei Lesern, Geschäftspartnern und Mitarbeitern.

    Förderung schonender Rohstoffgewinnung durch Einflussnahme bei Lieferanten.
    Einsatz öko-effizienter Technologien und Stoffe in allen Unternehmensbereichen zur Umweltschonung, Sparsamkeit und Wiederverwendbarkeit.

    Vermeidung bzw. Verringerung der Umweltbelastung durch Reduktion von Energie- und Wasserbedarf, Emission und Abfall je produzierter Einheit.

    Verpflichtungen
    Monitoring
    Compliance bedeutet für Axel Springer die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen, freiwillig eingegangener Selbstverpflichtungen und unternehmensinterner Richtlinien. Dafür wird auch bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Bewusstsein geschärft. Verstöße gegen Richtlinien und Regelungen können der Umwelt schaden, das Ansehen des Unternehmens beeinträchtigen und wirtschaftlichen Schaden verursachen.

    Vor diesem Hintergrund werden geeignete Strukturen und Prozesse etabliert, die ein rechts- und regelkonformes Verhalten aller Organmitglieder, Führungskräfte und Mitarbeiter sicherstellen sollen. Der Code of Conduct der Axel Springer SE gibt Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine verlässliche Orientierung. Der Bereich Compliance wacht über die Einhaltung.

    Ziele und Vorgaben
    Ziele in Bezug auf die Leistung, die für die ökologischen Aspekte relevant sind.
    Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung der Effizienz bei der Nutzung von Ressourcen. Das betrifft in erster Linie den Betrieb von Druckereien, von Server-Anlagen und Computern, die Verwaltung von Büros, den Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften, die Beschaffung von Druckpapier, den Verbrauch von Wasser und Energie sowie die Verursachung von Abfall und Emissionen.

    Zuständigkeiten
    Das Referat Nachhaltigkeit ist eine Konzern-Stabsstelle im Bereich des Vorstandsvorsitzenden. Das Referat Nachhaltigkeit unterstützt und berät konzernweit alle relevanten Bereiche des Unternehmens bezüglich der ökologischen Optimierung der Prozesse und koordiniert entsprechende Pilotprojekte. In den Druckereien sowie an den Verlagsbüro-Standorten sorgen Umwelt- und Sicherheitsingenieure für die operative Umsetzung und Gewährleistung ökologischer Standards. Auch bei Tochtergesellschaften gibt es Ansprechpartner für Fragen des Nachhaltigkeitsmanagements.

    Ressourcen
    Konzernreferat Nachhaltigkeit, Interne und externe Experten zur Bearbeitung der GRI-Indikatoren, Energieaudit, etc.

    Besondere Maßnahmen
    Schulungen und Bewusstseinsbildende Maßnahmen

    Fragen der ökologischen Optimierung sind in Weiterbildungsprogramme integriert sowie Teil der Einführungsseminare für Auszubildende. Zugleich werden Themen der Nachhaltigkeit in den Medien der internen Kommunikation behandelt.

    G4-DMA-C Legen Sie die Beurteilung des Managementansatzes dar, einschließlich der Verfahren für die Beurteilung der Effizienz des Managementansatzes; der Ergebnisse der Beurteilung des Managementansatzes; der Konsequenzen, die die Organisation ziehen wird.

    Kontinuierliches Nachhaltigkeits-Reporting nach GRI mit externer Prüfung.

    Ergänzende branchenbezogene Angaben (G4-Media Sector Disclosures):

    Der Nachhaltigkeitsbeauftragte der Axel Springer SE steht in regelmäßigem Austausch mit den Umwelt- und Sicherheitsbeauftragten der Standorte. Das Unternehmen veröffentlicht alle zwei Jahre einen nach maximalen GRI-Standards extern geprüften Nachhaltigkeitsbericht.

    Die Transparenz in der Papierkette wird durch Veröffentlichung der Lieferanten von Druckpapier dokumentiert. Die Verträge mit Lieferanten enthalten nachhaltigkeitsbezogene Klauseln wie die „Waldnutzungs-Standards“, die vom Unternehmen auch vor Ort überprüft werden. Dazu zählten 2012 und 2013 Besuche bei Zulieferern – z.B. gemeinsam mit der Umweltorganisation Greenpeace bei Eukalyptusplantagen und Kurzfaserzellstoff-Fabrikaten in Uruguay. Im Durchschnitt aller eingesetzten Druckpapiere liegt der Altpapieranteil bei rund 77 Prozent. 86 Prozent der Zeitungspapiere enthalten Altpapier.

    Die Effizienz im Einsatz von Druckpapier wird durch Maßnahmen zur Verringerung der Druckmakulatur optimiert. Remissionen (= unverkaufte Exemplare von Zeitungen und Zeitschriften) werden durch kontinuierliche verfeinerte Aussteuerung der an die jeweiligen Verkaufsstellen gelieferten Exemplare reduziert.

    Zeitungen und Zeitschriften werden von den Lesern über die kommunalen Sammelstellen für Altpapier dem Recycling zugeführt. Die Sammelquote liegt in Deutschland bei ca. 80 Prozent.

    2. Angaben und Verweise für den Berichtszeitraum 2014 + 2015

    2.1 Aspekt: Materialien

    G4-EN1 Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen

    Die Menge der im Druckprozess sowie an Büro-Standorten eingesetzten Materialien wird in der Tabelle dokumentiert. 

    Ergänzende branchenbezogene Angaben (G4-Media Sector Disclosures):

    Als Indikator für effizientes Ressourcenmanagement ist die Darstellung spezifischer Kennzahlen wichtiger als die alleinige Auflistung der absoluten Verbrauchszahlen. Voraussetzung dafür ist die Festlegung einer funktionalen Einheit, wie zum Beispiel den ‚Quadratmetern bedruckter Papierfläche’.

      2013 2014 2015
    Rohstoffe Druckereien      
    Für die Herstellung eigener Zeitschriften, eingekaufte Druckpapiere in Tonnen 315.385 209.036 150.023
    Druckpapiere in Tonnen, das in eigenen Druckereien in Deutschland und Ungarn (für Eigen- und Fremdprodukte) verarbeitet wurde. 159.297 137.857 124.172
    In eigenen Druckereien für Eigen- und Fremdprodukte, bedruckte Fläche in Mio. Quadratmeter 7.063 5.224 4.922
    Beilagen und Vorprodukte in Tonnen 37.087 37.237 42465
    Betriebsmittel zum Drucken: Druckfarbe in Tonnen 2.932 2.611 1.587
    Betriebsmittel zum Drucken: Feuchtmittelkonzentrat in Tonnen 181 183 176
           
    Betriebsstoffe Druckereien      
    Betriebsmittel zum Drucken: Druckplatten in Tonnen 516 455 479
    Betriebsmittel zum Drucken: Druckplattenentwickler in Tonnen 49 42 44
    Betriebsmittel zum Drucken: Schmierstoffe in Tonnen 16 6 12
    Betriebsmittel zum Drucken: Reinigungsmittel Produktion in Tonnen 213 246 188
    Sonstige Betriebsmittel zum Drucken in Tonnen 5 1 1
           
    Hilfsstoffe Druckereien      
    Hilfsstoffe: Verpackungsmaterial in Tonnen 257 214 205
    Hilfsstoffe: Heftdraht in Tonnen 11 11 9

    Anmerkung
    Durch den Verkauf mehrerer Zeitschriften (Hörzu, Funk Uhr, TV Neu und Bild der Frau) und durch die Eingliederung von Axel Springer Ungarn in die Ringier Axel Springer AG in Zürich im Jahr 2014 ist der Vergleich mit den Vorjahreszahlen aus 2013 nicht mehr aussagekräftig.

    G4-EN2 Anteil von Recyclingmaterial am Gesamtmaterialeinsatz

    Im Jahre 2015 enthielten rund 77 Prozent (2014: 81 Prozent) der für die Titel des Unternehmens eingesetzten Zeitungs- und Zeitschriftenpapiere Altpapier. Weitere Einzelheiten erfahren Sie hier.

    2.2 Aspekt: Energie

    G4-EN3 Energieverbrauch innerhalb der Organisation

    Erfassung der weltweit vom Unternehmen eingesetzten Menge Erdgas, Fernwärme und Elektrizität.
    Energiearten 2014 2015
    Elektrischer Strom 91.231 MWh
    (328.433 GJ)
    89.377 MWh
    (321.759 GJ)
    Fernwärme 33.558 MWh
    (120.810 GJ)
    31.394 MWh
    (113.018 GJ)
    Erdgas 19.199 MWh
    (69.117 GJ)
    16.662 MWh
    (59.984 GJ)
    Summe 143.989 MWh
    (518.360 GJ)
    137.433 MWh
    (494.760 GJ)

    Umrechnungsfaktor GJoule vs. kWh = 1/277,78
    Umrechnungsfaktor Erdgas m3 (L- und H-Gas Gemisch): 1 m3 = 11 kWh

    Hinweise zum Energie-Einsatz des Gesamtunternehmens

    Digitalisierung und Internationalisierung des Unternehmens erschwerten in den vergangenen Jahren wegen der wachsenden Zahl konsolidierter  Tochtergesellschaften die Datenerhebung. Das schmälerte die Vollständigkeit der im Nachhaltigkeitsbericht dokumentierten Energie-Daten.

    Diesem Problem wird mit einem neuen Verfahren entgegen gewirkt: Im Konzernrechnungswesen laufen u.a. die Zahlen der Kostenarten – wie zum Beispiel Energie – aus dem ganzen Unternehmen zusammen. Jetzt werden bestehende 'reporting lines' zu den vielen Tochtergesellschaften auch für die Ermittlung der eingesetzten Energiemenge genutzt. Dazu wurde das weltweit per Schnittstelle angebundene Datenerfassungstool „IAS Notes“ um eine „Reporting Energy“-Eingabemaste erweitert. Das ermöglicht eine erste, weitgehend vollständige Erfassung des Energieeinsatzes (Erdgas, Fernwärme und Elektrizität) des Unternehmens sowie der 180 (Stand 31. Januar 2015) vollkonsolidierten Tochterunternehmen weltweit für die Jahre 2014 und 2015. Dieser neue Weg der Datenerhebung wird weiter entwickelt und optimiert. 

    Die Erfassung der vom Unternehmen inklusive der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften eingesetzten Menge Erdgas, Fernwärme und Elektrizität ergibt für das Jahr 2015 insgesamt 137.433 MWh (2014 = 143.989 MWh).

    Aufgrund des mit diesem erstmals genutzten Weg der Erfassung weltweit eingesetzter Energiemengen (Elektrizität, Fernwärme und Erdgas) einhergehenden Lernprozesses, unterliegt der über das Datenerfassungstool „IAS-Notes“ ermittelte Daten-Anteil einer Reihe von Unschärfen.

    Ursachen für Daten-Unschärfen:

    • Büro-Umzüge, wie sie bei einem wachsenden Unternehmen vorkommen, führen zu „gemischten“ Energiemengen-Abrechnungen und tragen damit zur Daten-Unschärfe bei. Ein Teil der konsolidierten Tochtergesellschaften hat die eingesetzte Energie (Strom, Fernwärme, Erdgas) nur unvollständig, erkennbar unplausibel oder gar nicht gemeldet. Bei Berücksichtigung der von diesem Kreis gemeldeten Energiekosten wird jedoch deutlich, dass es sich hier in der Gesamtschau um vernachlässigbare Größenordnungen handelt. Bei fehlenden Datenmeldungen von Energiemengen wurde eine Schätzung über die Energiekosten vorgenommen.

    • Mietabrechnungs-Transparenz: Eine Reihe von Immobilienverwaltungen in- und außerhalb der EU, bei denen Tochtergesellschaften ihre Büroräume mieten, melden die Abrechnung von energiebezogenen Nebenkosten mit erheblicher zeitlicher Verzögerung. Bei einer Reihe von Mietverträgen vor allem kleinerer Büros sind Energiekosten für Heizung im Mietzins enthalten. In diesen Fällen wurden die Energiemengen mit Hilfe von Durchschnittskosten ermittelt. In Fällen unvollständiger Datenmeldung wurden Durchschnittskosten geschätzt. Bei einigen Tochtergesellschaften wurden für internationale Teile des Unternehmens die gleichen Durchschnittskosten für unterschiedliche Länder angewandt. Wo keine Energiekosten vorlagen, wurde im Sinn einer Konsistenz der Kostenerfassung auch keine Energiemengen hochgerechnet.

    Externe Plausibilisierung

    Die Erfassung der vom Unternehmen inklusive der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften eingesetzten Menge Erdgas, Fernwärme und Elektrizität ergibt für das Jahr 2015 insgesamt 137.433 MWh (2014 = 143.989 MWh). Davon wurden für das Jahr 2014 im Rahmen des 2015 an ausgewählten Standorten in Deutschland durchgeführten und extern durch ECG validierten Energieaudits für den Einsatz von Erdgas, Fernwärme und Elektrizität zusammen 105.204 MWh ermittelt. Das entspricht 69 Prozent des in diesem Bericht für das Gesamtunternehmen 2014 angegebenen Einsatzes von Erdgas, Fernwärme und Elektrizität.

    Die übrigen 31 Prozent der in diesem Bericht für das Jahr 2014 angegebenen Mengen an Erdgas, Fernwärme und Elektrizität wurden allein über das im Konzernrechnungswesen verwendete Datenerfassungstool „IAS Notes“ erhoben, an das alle Unternehmensteile und Tochtergesellschaften weltweit per Schnittstelle angebundene sind. Wegen des für das Jahr 2015 nicht erneut durchgeführten Energieaudits liegt der liegt der Anteil extern validierter Energiemengen (Elektrizität, Fernwärme, Erdgas) für 2015 bei 39 Prozent und der allein über das im Konzernrechnungswesen verwendete Datenerfassungstool „IAS Notes“ erhobene
    Datenanteil bei 61 Prozent.

    Die extern von ECG durchgeführte Validierung beruht sowohl auf Sichtung von Lastgang-Rohdaten als auch auf die Sichtung manuell erfasster Energie-Rechnungen sowie Nebenkosten-Abrechnungen.

    Ziele: Für die Jahre 2016 und 2017 sollen 75 Prozent des weltweiten Energieeinsatzes an Elektrizität, Fernwärme und Erdgas der Axel Springer SE in validierter Qualität ermittelt werden.

    Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

    G4-EN5 Energieintensität

    Daten beziehen sich auf die eigenen Druckereien in Deutschland. Digitalisierung und Internationalisierung des Unternehmens schmälerten in den vergangenen Jahren die Repräsentativität für das Gesamtunternehmen angegebener Daten, wie z.B. aus dem Bereich Energie. Dieses Problem ergibt sich bei der Ermittlung der von einem Großunternehmen inklusive der konsolidierten Unternehmensteile insgesamt eingesetzten Energie. Durch eine erste, beinahe vollständige Erfassung des Energieeinsatzes der rund 180 zumeist digitalen Tochterunternehmen weltweit durch das Konzernrechnungswesen kann nun für 2014 und 2015 auch ein erheblicher Teil der sich daraus für das Unternehmen errechnenden CO2-Emmission dokumentiert werden. An der weiteren Differenzierung der Daten sowie an für Internet-Unternehmen geeignete Intensitäts-Quotienten wird gearbeitet.

    Alle 3 Druckereien geben unterschiedliche Werte für den Energieintensitätsquotienten an.
    Der organisationsspezifischen Parameter, der zur Berechnung der Energieintensität verwendet wurde, ist bedruckte Fläche in Mio. m2.
    Die in den Intensitätsquotienten einbezogenen Energiearten sind: Gas, elektrischer Strom, Fernwärme.
    Der Quotient bezieht sich auf den Energieverbrauch innerhalb der Organisation.

    G4-EN6 Verringerung des Energieverbrauchs

    Daten beziehen sich auf die eigenen Druckereien in Deutschland. Digitalisierung und Internationalisierung des Unternehmens schmälerten in den vergangenen Jahren die Repräsentativität für das Gesamtunternehmen angegebener Daten, wie z.B. aus dem Bereich Energie. Dieses Problem ergibt sich bei der Ermittlung der von einem Großunternehmen inklusive der konsolidierten Unternehmensteile insgesamt eingesetzten Energie. Durch eine erste, beinahe vollständige Erfassung des Energieeinsatzes der rund 180 zumeist digitalen Tochterunternehmen weltweit durch das Konzernrechnungswesen kann nun für 2014 und 2015 auch ein erheblicher Teil der sich daraus für das Unternehmen errechnenden CO2-Emmission dokumentiert werden. An der weiteren Differenzierung der Daten für das Gesamtunternehmen wird gearbeitet.

    Ergänzende branchenbezogene Angaben (G4-Media Sector Disclosures):

    Im Bereich der digitalen Medien-Angebote steht die schrittweise Optimierung der Energie- und CO2-Effizienz der Server- und Rechenzentren im Vordergrund. Dazu hat Axel Springer im Rahmen der Initiative „Green IT Berlin-Brandenburg“ an Pilotprojekten in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt und der Technischen Universität Berlin teilgenommen. In Kooperation mit norwegischen Betreibern von Rechenzentren wurde das Pilotprojekt „Fjord-IT“ initiiert, bei dem es um die Reduzierung der CO2-Emissionen durch die Nutzung von elektrischem Strom aus Wasserkraft geht.

    G4-EN7 Senkung des Energiebedarfs für Produkte und Dienstleistungen

    Mit ihren zahlreichen Titeln bietet die Axel Springer SE redaktionelle Inhalte sowohl digital als auch gedruckt an. Vor diesem Hintergrund ist der Indikator EN7 nur bedingt relevant, zumal das Lesen redaktioneller Inhalte – ob digital oder auf Papier – für sich genommen keine Energie verbraucht. Die Entscheidung, ob redaktionelle Inhalte digital oder gedruckt aufgenommen werden, liegt beim Nutzer. Die Redaktionen informieren Nutzer und Leser regelmäßig über Alternativen und Innovationen im Bereich der energiesparenden digitalen Lesegeräte.

    2.5 Aspekt: Emissionen, Abwasser und Abfall

    Anmerkungen zu den Emissionsangaben

    Digitalisierung und Internationalisierung des Unternehmens schmälerten in den vergangenen Jahren die Repräsentativität der Energie-Daten. Durch eine erste, weitgehend vollständige Erfassung des Energieeinsatzes (Erdgas, Fernwärme und Elektrizität) der rund 180 zumeist digitalen Tochterunternehmen weltweit durch das Konzernrechnungswesen kann nun für 2014 und 2015 auch ein erheblicher Teil der sich daraus für das Unternehmen errechnenden CO2-Emmission dokumentiert werden. An der weiteren Differenzierung der Daten für das Gesamtunternehmen wird gearbeitet.

    Für die Darstellung der vom Gesamtunternehmen weltweit verursachten CO2-Emissionen werden für die spezifischen Energiearten CO2-Emissionsfaktoren herangezogen. Die Ermittlung der Treibhausgasemissionen für erfasste Ressourcennutzung erfolgt hierbei in Tonnen CO2-Äquivalente (CO2e). Mit Blick auf eine bessere Lesbarkeit, wird in diesem Text allein die Schreibweise "CO2" verwendet.

    Für die Übersetzung der verschiedenen Energie-Ressourcennutzungen in daraus verursachte CO2-Emissionen, haben das World Resources Institute (WRI, Washington DC) und der World Business Council for Sustainable Development (WBCSD, Genf) das Greenhouse Gas Protocol (GHG-Protocol = Treibhausgas-Protokoll) geschaffen. Es wird weltweit von Unternehmen und Institutionen, darunter das Department for Environment, Food and Rural Affairs (DEFRA, London), genutzt. Verschiedene Institutionen veröffentlichen dazu in Abständen aktualisierte Umrechnungstabellen für die meisten Länder dieser Erde.

    Für diesen Nachhaltigkeitsbericht wurden DEFRA-Daten der Jahre 2014 und 2015 zugrunde gelegt. Da bei DEFRA für Mauritius kein eigener Übersetzungs-Wert vorlag, wurde hier der DEFRA-Durchschnittswert für Afrika verwendet. Für die Tschechische Republik und die Türkei wurden die vom Genfer WBCSD zuletzt 2009 veröffentlichten Greenhouse Gas Protocol-Werte zugrunde gelegt, da auch hier keine spezifischen DEFRA-Werte vorlagen.

    (Anmerkung: Seit Juni 2016 werden die Emissionsfaktoren der Elektrizitätserzeugung außerhalb Großbritanniens nicht mehr kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung waren diese Informationen noch frei verfügbar.)

    Übersicht der energiebezogenen CO2-Emissionen des Unternehmens insgesamt  unter Berücksichtigung a) der Verbrennung von Erdgas in eigenen Anlagen (Scope-1), b) der indirekten Emissionen aus dem Bezug der Nutz-Energien Strom und Fernwärme (Scope-2), sowie c) der dafür in der Lieferkette für Erdgas, Strom und Fernwärme entstehenden indirekten Emissionen (Scope-3): 

    CO2-Emmissionen aus der Verfeuerung von Erdgas nach Standorten (Scope-1) für 2014 und 2015
    Scope-1 2014 2015
    Summe 3.543 t CO2
    3.073 t CO2
    CO2-Emmissionen aus dem Bezug von Fernwärme und Strom nach Standorten (Scope-2) für 2014 und 2015
    Scope-2 2014 2015
    Summe 52.195 t CO2
    51.336 t CO2
    CO2-Emmissionen aus Dienstleistungen und Infrastruktur-Nutzung (Scope-3) für 2014 und 2015
    Scope-3 2014 2015
    Summe 9.378 t CO2 9.926 t CO2

    Die Einteilung in Scope 1, 2 und 3: Bei der Betrachtung der im Rahmen unternehmerischer Tätigkeit entstehenden CO2-Emissionen wird nach drei Gesichtspunkten unterschieden: Die direkten Emissionen aus eigenen Anlagen, sogenannte Scope-1-Emissionen, die indirekten Emissionen aus dem Bezug von Nutz-Energie, die sogenannten Scope-2-Emissionen, und die indirekten Emissionen über den CO2-Ausstoß in der Lieferkette und durch bezogene Dienstleistungen, die sogenannten Scope-3-Emissionen.  

    Die folgenden Tabellen zeigen die CO2-Emissionen, die vom Unternehmen direkt durch Verfeuerung von Erdgas in eigenen Anlagen (Scope-1) sowie indirekt durch eingekaufte Fernwärme (Scope-2) und Elektrizität (Scope-2) in den Ländern verursacht wurden, in denen konsolidierte Unternehmensteile aktiv sind. Wegen der besonderen Relevanz werden Scope-3-Emissionen am Beispiel der Ressourcen-Nutzung in Deutschland dargestellt. 

    G4-EN15 Direkte Emissionen von Treibhausgasen (Scope-1)

    CO2-Emmissionen aus der Verfeuerung von Erdgas nach Standorten (Scope-1) für 2014 und 2015
    Land 2014 2015
    Summe 3.543 t CO2
    19.199 MWh
    3.073 t CO2
    16.662 MWh
    Deutschland 2.457 t CO2
    13.313 MWh
    2.169 t CO2
    11.762 MWh
    Slowakei 555 t CO2
    3.008 MWh
    371 t CO2
    2.011 MWh
    Polen 280 t CO2
    1.517 MWh
    264 t CO2
    1.433 MWh
    Ungarn 189 t CO2
    1.027 MWh
    227 t CO2
    1.231 Wh
    Belgien 21 t CO2
    113 MWh
    26 t CO2
    138 MWh
    Niederlande 30 t CO2
    162 MWh
    16 t CO2
    86 MWh
    Übrige 11 t CO2
    61 MWh
    0,01 t CO2
    0,055 MWh

    Hinweise zum Energie-Einsatz des Gesamtunternehmens finden Sie hier.

    G4-EN16 Indirekte energiebezogene Emissionen von Treibhausgasen (Scope-2)

    CO2-Emmissionen aus dem Bezug von Fernwärme und Strom nach Standorten (Scope-2) für 2014 und 2015
    Land 2014 2015
    Summe 52.195 t CO2
    (124.790 MWh)
    51.336 t CO2
    (120.771 MWh)
    Deutschland 40.921 t CO2
    (103.387 MWh)
    38.657 t CO2
    (97.794 MWh)
    Polen 7.334 t CO2
    (9.403 MWh)
    9.098 t CO2
    (11.756 MWh)
    Serbien 1.245 t CO2
    (2.913 MWh)
    1.347 t CO2
    (3.079 MWh)
    Großbritannien 413 t CO2
    (835 MWh)
    676 t CO2
    (1.464 MWh)
    Ungarn 729 t CO2
    (2.300 MWh)
    614 t CO2
    (1.930 MWh)
    Niederlande 40 t CO2
    (100 MWh)
    206 t CO2
    (517 MWh)
    Südafrika 68 t CO2
    (79 MWh)
    130 t CO2
    (151 MWh)
    Slowakei 189 t CO2
    (919 MWh)
    206 t CO2
    (998 MWh)
    Frankreich 219 t CO2
    (1.987 MWh)
    188 t CO2
    (1.865 MWh)
    Irland 55 t CO2
    (129 MWh)
    50 t CO2
    (119 MWh)
    Spanien 54 t CO2
    (186 MWh)
    49 t CO2
    (170 MWh)
    USA 61 t CO2
    (122 MWh)
    41 t CO2
    (83 MWh)
    Belgien 28 t CO2
    (145 MWh)
    30 t CO2
    (156 MWh)
    Schweiz 19 t CO2
    (626 MWh)
    19 t CO2
    (590 MWh)
    Italien 17 t CO2
    (41 MWh)
    11 t CO2
    (28 MWh)
    Österreich 12 t CO2
    (56 MWh)
    8 t CO2
    (38 MWh)
    Mauritius 6 t CO2
    (10 MWh)
    4 t CO2
    (7 MWh)
    Übrige* 784 t CO2
    (1.551 MWh)
    1 t CO2
    (28 MWh)
         

    *) Die starke Abnahme der CO2-Emissionen von 2014 auf 2015 unter "Übrige" hat mit dem Verkauf der Aktivitäten von Ringier Axel Springer in Tschechien zu tun, die ab 2015 nicht mehr konsolidiert werden.

    Hinweise zum Energie-Einsatz des Gesamtunternehmens finden Sie hier.

    G4-EN17 Weitere Indirekte Emissionen von Treibhausgasen (Scope-3)

    Scope-3 = CO2-Emissionen, die durch den Bezug von Dienstleistungen, bzw. durch die Bereitstellung der Infrastruktur für den Bezug von Nutz-Energie indirekt verursacht werden. 

    Beispiel Deutschland

    Im Jahr 2015 entfielen 80 Prozent (2014: 81 Prozent) der vom Unternehmen eingesetzten Mengen Erdgas, Fernwärme und Strom auf Unternehmensteile in Deutschland. Das entspricht 74 Prozent (2014: 77 Prozent) der im Unternehmen aus diesen Energiearten generierten CO2-Emissionen. Vor diesem Hintergrund soll hier auf Grundlage verfügbarer Daten für in Deutschland aktiven Unternehmensteile eine differenziertere Betrachtung der Scope-3 CO2-Emissionen erfolgen. Neben den in der Lieferkette für Erdgas, Strom und Fernwärme verursachten CO2-Emissionen werden hier für Deutschland auch Emissionen für extern zugekaufte Mobilitäts- und Logistikdienstleistungen.

    Anmerkungen zur Presseauslieferungslogistik:

    • Die Daten beziehen sich auf den Presseauslieferungs-Transport von den Druckereien zu den Handelspartnern (Grossisten und Bahnhofsbuchhandlungen) sowie Zustellorganisationen und Sonderverkaufsstellen;
    • Erhoben wurde das Gewicht der logistisch betreuten Auflagen. Hochrechnung erfolgten auf Grundlage einer jährlichen Stichwoche. Daraus wurden die CO2-Emissionen geschätzt;
    • Berücksichtigt wurde die gesamte Druckauflage, die in eigenen sowie externen Druckereien im Inland produziert wurden;
    • Die Daten beziehen sich auf alle in Deutschland von der Axel Springer SE herausgegebenen Zeitungstitel (sowie auf die für die Funke Medien-Gruppe logistisch betreuten Titel "Hamburger Abendblatt" und "Berliner Morgenpost“).
    CO2-Emissionen aus Dienstleistungen und Infrastruktur-Nutzung (Scope-3)
    Scope-3-Quellen für Ressourcen-Nutzung in Deutschland 2014 2015
    Summe in Tonnen 42.236 t CO2 36.755 t CO2
    Flugreisen 4.742 t CO2 3.913 t CO2
    Bahn-Nahverkehr 85 t CO2 65 t CO2
    Carsharing, Mietwagen 570 t CO2 604 t CO2
    Anlieferung von Druckpapier-Rollen 11.868 t CO2 8.620 t CO2
    Presseauslieferung 18.103 t CO2 16.823 t CO2
    Emission der Stromanlieferungs-Infrastruktur 6.491 t CO2 6.396 t CO2
    Emission der Fernwärmeanlieferungs-Infrastruktur 46 t CO2 41 t CO2
    Emission der Erdgasanlieferungs-Infrastruktur 331 t CO2 292 t CO2

    Anmerkungen zur Presseauslieferungslogistik:

    • Die Daten beziehen sich auf den Presseauslieferungs-Transport von den Druckereien zu den Handelspartnern (Grossisten und Bahnhofsbuchhandlungen) sowie Zustellorganisationen und Sonderverkaufsstellen;
    • Erhoben wurde das Gewicht der logistisch betreuten Auflagen. Hochrechnung erfolgten auf Grundlage einer jährlichen Stichwoche. Daraus wurden die CO2-Emissionen geschätzt;
    • Berücksichtigt wurde die gesamte Druckauflage, die in eigenen sowie externen Druckereien im Inland produziert wurden;
    • Die Daten beziehen sich auf alle in Deutschland von der Axel Springer SE herausgegebenen Zeitungstitel (sowie auf die für die Funke Medien-Gruppe logistisch betreuten Titel "Hamburger Abendblatt" und "Berliner Morgenpost“).

    G4-EN19 Initiativen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen

    Eine Reihe von Maßnahmen haben zum Ziel, die Ressourcen-Effizienz bezüglich der Emission von Treibhausgasen zu verbessern. Dazu zählen unter anderem:

    1. Maßnahmen zur vollständigeren Dokumentation der im Gesamtunternehmen eingesetzten Energie
    2. Durchführung des Europäischen Energie-Audits an relevanten Standorten
    3. Sensibilisierung der Mitarbeiter an den Verlagsbüro-Standorten bezüglich eines energieeffizienten Verhaltens (Reduzierung von Stand-By-Verbräuchen, etc.)
    4. Einsatz Energieeffizienter Computer.
    5. Energieeffizientere Lüftungsanlagen zur Kühlung bzw. Heizung in den Druckereien
    6. Optimiertes Energiemanagement durch zeitweise Abschaltung der Anlagen in den Druckereien
    7. Steuerung der Beleuchtung durch Bewegungsmelder an den Verlagsbüro-Standorten
    8. Probeweise Nutzung von Fahrzeugen mit alternativer Antriebstechnik und -energie.

    Ergänzende branchenbezogene Angaben (G4-Media Sector Disclosures):

    Im Bereich der digitalen Medien-Angebote steht die schrittweise Optimierung der Energie- und CO2-Effizienz der Server- und Rechenzentren im Vordergrund. Dazu hat Axel Springer im Rahmen der Initiative „Green IT Berlin-Brandenburg“ an Pilotprojekten in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt und der Technischen Universität Berlin teilgenommen. Digitalisierung und Internationalisierung des Unternehmens schmälerten in den vergangenen Jahren die Repräsentativität für das Gesamtunternehmen angegebener Daten, wie z.B. aus dem Bereich Energie. Dieses Problem ergibt sich bei der Ermittlung der von einem Großunternehmen inklusive der konsolidierten Unternehmensteile insgesamt eingesetzten Energie. Durch eine erste, beinahe vollständige Erfassung des Energieeinsatzes der rund 180 zumeist digitalen Tochterunternehmen weltweit durch das Konzernrechnungswesen kann nun für 2014 und 2015 auch ein erheblicher Teil der sich daraus für das Unternehmen errechnenden CO2-Emmission dokumentiert werden. An der weiteren Differenzierung der Daten für das Gesamtunternehmen wird gearbeitet.

    G4-EN20  Emission ozonschädigender Gase

    In den Produktionsprozessen des Unternehmens entstehen keine signifikanten Emissionen von Substanzen, die zum Abbau der Ozonschicht beitragen könnten.

    G4-EN23 Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode

    Für die Jahre 2013 bis 2015 ergibt sich für die Druckereien in Deutschland folgendes Bild:

    Angaben in Tonnen (t) 2013 2014 2015 2015 vs. 2013
    Summe Reststoffe 18.075 14.001 13.124 -27 %
    Nicht gefährlicher
    Abfall zu Verwertung
    17.488 13.150 12.259 -30 %
    Nicht gefährlicher
    Abfall zu Beseitigung
    94 326 325 +246 %
    Gefährlicher Abfall
    zu Verwertung
    434 477 489 +13 %
    Gefährlicher Abfall
    zu Beseitigung
    59 48 51 -14 %

    Ergänzende branchenbezogene Angaben (G4-Media Sector Disclosures):

    Die Entsorgung von Druckfarbenresten, von Kunststoff-Abfällen, Batterien und elektrischen Geräten usw.  unterliegen detaillierten nationalen und europäischen Vorschriften, deren Einhaltung überprüft wird. Druck-Makulatur aus den Druckereien des Unternehmens wird über lizensierte Altpapierhändler dem Recyclingkreislauf zugeführt.

    2.8 Aspekt: Transport

    G4-EN30 Wesentliche Umweltauswirkungen verursacht durch den Transport von Produkten und anderen Gütern und Materialien, die für die Geschäftstätigkeit der Organisation verwendet werden, sowie durch den Transport von Mitarbeitern.

    Für den Transport von Gütern und Menschen ist meistens der Einsatz fossiler Energie notwendig. Für die Geschäftstätigkeit des Unternehmens sind insbesondere drei Transportbereiche zu nennen:

    • Belieferung von Druckpapier durch Lieferanten (Einzelheiten zum Transportmix hier)
    • Transport von Zeitungen und Zeitschriften von den meisten Presse-Verlagen vom  Pressegroßhandel zu den Kiosken durch unabhängige Spediteure. (Einzelheiten hier)
    • Durch dienstliche Reisen verursachte CO2-Emissionen von Mitarbeitern in Deutschland (Einzelheiten hier).

    2.10 Aspekt: Bewertung der Lieferanten hinsichtlich ökologischer Aspekte

    G4-EN32 Prozentsatz neuer Lieferanten, die anhand von ökologischen Kriterien überprüft wurden

    Zentraleinkauf: Die Überprüfung unserer relevanten Lieferanten findet grundsätzlich permanent statt. In der Regel mittels der Vorlage relevanter Zertifikate und Audits, Einblick in extern geprüfte Nachhaltigkeitsberichte, Austausch von Papierprofilen, Altpapiereinsatzquoten, Besuchen vor Ort sowie persönlichem Gesprächen.

    2.11 Aspekt: Beschwerdeverfahren hinsichtlich ökologischer Aspekte

    G4-EN34 Anzahl der Beschwerden in Bezug auf ökologische Auswirkungen, die über formelle Beschwerdeverfahren eingereicht, bearbeitet und gelöst wurden

    Im Berichtszeitraum 2014/2015 liegen für die eigenen Druckereien in Deutschland keine formellen amtlichen / behördlichen Beschwerden wegen Verstößen gegen Genehmigungen, Auflagen, gesetzlichen Richtlinien vor.