A - +

Spezifische Standardangaben Ökonomie

 
Die Global Reporting Initiative (GRI) versteht sich als ein kontinuierlicher internationaler Dialog, der bei der Festlegung von Leistungs-Indikatoren weltweit unterschiedliche Anspruchsgruppen einbezieht. Dazu zählen u.a. Unternehmen, Universitäten, staatlichen Organisationen sowie Nichtregierungsorganisationen aus den Bereichen Arbeit, Soziales, Menschenrechte und Umwelt.
Die Global Reporting Initiative (GRI) versteht sich als ein kontinuierlicher internationaler Dialog, der bei der Festlegung von Leistungs-Indikatoren weltweit unterschiedliche Anspruchsgruppen einbezieht. Dazu zählen u.a. Unternehmen, Universitäten, staatlichen Organisationen sowie Nichtregierungsorganisationen aus den Bereichen Arbeit, Soziales, Menschenrechte und Umwelt.

Ökonomische Indikatoren

Nachfolgende Indikatoren entsprechen den G4/MSD-Leitlinien der „Global Reporting Initiative“ (GRI) zur international einheitlichen Strukturierung von Nachhaltigkeitsberichten. („MSD“ steht für Media Sector Disclosures.)

Die Abkürzung „EC“ vor den GRI-Nummern steht für „Economic“ (Ökonomie).

1. Managementansatz für das Stakeholder-Anliegen:
Wirtschaftliche Leistung und Profitabilität

G4-DMA-A Geben Sie an, warum der Aspekt wesentlich ist. Nennen Sie die Auswirkungen, die diesen Aspekt wesentlich werden lassen.

  • Profitabilität
  • Profitables Wachstum
  • Nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes
  • Anhaltend hohe Dividendenrendite
  • Angemessene Marktbewertung der Aktie
  • Zuverlässige Zusammenarbeit

Ohne Profitabilität gibt es kein nachhaltiges Fortbestehen des Unternehmens. Weitere Einzelheiten dokumentiert der Geschäftsbericht 2015.

G4-DMA-B Geben Sie an, wie die Organisation mit diesem wesentlichen Aspekt oder dessen Auswirkungen umgeht. (Richtlinien, Verpflichtungen, Ziele und Vorgaben, Zuständigkeiten, Ressourcen, Besondere Maßnahmen)

Richtlinien
Firmenrichtlinien - Organisationsweite Richtlinie, in der definiert wird, wie sich die Organisation insgesamt den wirtschaftlichen Aspekten verpflichtet hat.

Verpflichtungen
Unternehmenswerte: Unsere Unternehmenswerte sind das Fundament für die strategische und operative Weiterentwicklung des Konzerns. Sie leiten jeden Mitarbeiter bei seiner Arbeit und sind Eckpfeiler unserer Unternehmenskultur. Die drei Unternehmenswerte sind:

  • Kreativität als entscheidende Voraussetzung für den journalistischen und den geschäftlichen Erfolg
  • Unternehmertum im Sinne des ideenmutigen, eigenverantwortlichen und ergebnisorientierten Handelns der Mitarbeiter und Führungskräfte
  • Integrität gegenüber dem Unternehmen, den Lesern, den Kunden, den Mitarbeitern, den Geschäftspartnern und Aktionären.

Ziele und Vorgaben
Organisationsweite Ziele in Bezug auf die Leistung, die für die wirtschaftlichen Aspekte relevant sind: Wertorientierte Unternehmenssteuerung: Die Konzernstrategie von Axel Springer, mit den drei Eckpfeilern Ausbau der Marktführerschaft im deutschsprachigen Kerngeschäft, Internationalisierung und Digitalisierung, dient dem übergeordneten Ziel, auf Dauer ein profitables Wachstum sicherzustellen und den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern.

Zuständigkeiten
Die oberste Verantwortung für ökonomischen Aspekte liegt beim Vorstand der Axel Springer SE.

Ressourcen
Qualifizierte Mitarbeiter und Kapital

Besondere Maßnahmen
Internationalisierung und Digitalisierung

G4-DMA-C Legen Sie die Beurteilung des Managementansatzes dar, einschließlich der Verfahren für die Beurteilung der Effizienz des Managementansatzes; der Ergebnisse der Beurteilung des Managementansatzes; der Konsequenzen, die die Organisation ziehen wird.

Verfahren
Der Aufsichtsrat bestellt die Mitglieder des Vorstands. Er überwacht und berät den Vorstand bei der Führung der Geschäfte.

Ergebnisse
2015 erwirtschafteten über 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Gesamtumsatz von 3.294,9 Mio. Euro und ein Ergebnis (EBITDA) von 559,0 Mio. Euro.

Konsequenzen
Das wird Unternehmen wird die Internationalisierung und Digitalisierung konsequent fortsetzen.

Weitere Einzelheiten dokumentiert der Geschäftsbericht 2015.

2. Angaben und Verweise für den Berichtszeitraum 2014 + 2015

2.1 Aspekt: Wirtschaftliche Leistung

G4-EC1 Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert, einschließlich Einnahmen, Betriebskosten, Mitarbeitergehältern, Spenden und anderer Investitionen in die Gemeinde, Gewinnvortrag und Zahlungen an Kapitalgeber und Behörden (Steuern)

Geschäftsjahre 2014 und 2015: (Konzern)
(*Hinweis: Zahlen umfassen nur fortgeführte Aktivitäten)

  • Umsatzerlöse*:
    3.294,9 Mio. Euro in 2015 und 3.037,9 Mio. Euro in 2014.
  • Betriebskosten*:
    Wird definiert als Summe aus Materialaufwand, Personalaufwand, sonstige betriebliche Aufwendungen: 2.975,9 Mio. Euro in 2015 und 2.721,7 Mio. Euro in 2014.
  • Mitarbeitergehälter*:
    Personalaufwand in 2015: 1.100,3 Mio. Euro (davon Löhne und Gehälter: 932,8 Mio. Euro)
    Personalaufwand in 2014: 974,4 Mio. Euro (davon Löhne und Gehälter: 820,3 Mio. Euro)
  • Spenden:
    Kann auf Konzernebene nicht ermittelt werden. Diese Informationen liegen uns im Einzelnen nicht vor.
  • Gewinnvortrag:
    Erwirtschaftetes Eigenkapital per 31.12.2015: 1.508,4 Mio. Euro;
    Erwirtschaftetes Eigenkapital per 31.12.2014: 2.041,2 Mio. Euro;
  • Zahlungen an Kapitalgeber (Eigenkapitalgeber):
    Dividende für das Geschäftsjahr 2014 (gezahlt in 2015): 178,1 Mio. Euro; Dividende für das Geschäftsjahr 2013 (gezahlt in 2014): 178,1 Mio. Euro
  • Zahlungen an Behörden (Steuern):
    Steueraufwand* (Steuern vom Einkommen und vom Ertrag) in 2015: 136,2 Mio. Euro;
    gezahlte Ertragsteuern in 2015: 174,9 Mio. Euro
    Steueraufwand* (Steuern vom Einkommen und vom Ertrag) in 2014: 78,9 Mio. Euro;
    gezahlte Ertragsteuern in 2014: 147,5 Mio. Euro

G4-EC2 Finanzielle Auswirkungen des Klimawandels und andere Risiken und Chancen für die Aktivitäten der Organisation

  • Bisher keine direkten Auswirkungen identifiziert
  • Indirekte Auswirkungen: Steigende Energiekosten könnten Folgen haben für die Distribution von Zeitungen und Zeitschriften, den Betrieb von Druckereien und Verlagsbüro-Gebäuden sowie für die Herstellung von Druckpapier

G4-EC3 Umfang der betrieblichen sozialen Zuwendungen

Geschäftsjahr 2015: (Konzern)

  • soziale Ausgaben (Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung, einschließlich Krankenversicherung) Soziale Abgaben: 138,2 Mio. Euro
  • Pensionsaufwand, betriebliche Altersvorsorge Aufwendungen für Altersversorgung: 11,8 Mio. Euro

Geschäftsjahr 2014: (Konzern)

  • soziale Ausgaben (Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung, einschließlich Krankenversicherung) Soziale Abgaben: 130,1 Mio. Euro
  • Pensionsaufwand, betriebliche Altersvorsorge Aufwendungen für Altersversorgung: 8,5 Mio. Euro

Über die VarioRente, eine zukunftsgerichtete betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung, können sich Mitarbeiter der Axel Springer SE in Deutschland ein attraktives Versorgungskapital für den Renteneintritt aufbauen.

G4-EC4 Bedeutende finanzielle Zuwendungen der öffentlichen Hand (z. B. Subventionen, Anzeigen)

Investitionszuschüsse:
Verbindlichkeiten aus Investitionszuschüssen per 31.12.2015: 10,9 Mio. Euro
Verbindlichkeiten aus Investitionszuschüssen per 31.12.2014: 12,4 Mio. Euro

Ergänzende branchenbezogene Angaben (G4-Media Sector Disclosures):

Staatliche Stellen zählen nicht zum Kreis der Aktionäre. Der Anteil der Brutto-Werbeaufwendungen von Landesregierungen und des Bundes am Anzeigenaufkommen (ohne Rubriken) des Unternehmens in Deutschland lag im Jahr 2015 bei rund 0,46 Prozent.

M1. Wesentliche finanzielle Beiträge und Förderungen seitens Nicht-Regierungsquellen (Anzeigen, etc.)

Im Jahr 2015 hat die Axel Springer SE Werbeerlöse (ohne Medieneigenwerbung und karikative Einrichtungen) in Höhe von rund 1,2 Mrd. Euro erzielt. Der Anteil an Werbeerlösen (ohne Medieneigenwerbung und karikative Einrichtungen) lag bei keinem Anzeigenkunden über rund 7 Prozent. (Quelle: Nielsen Media Research GmbH).

2.4 Aspekt: Beschaffung

G4-EC9 Anteil an Ausgaben, die auf lokale Zulieferer an Hauptstandorten entfallen.

Das Unternehmen erzielt fast seinen gesamten Umsatz in OECD- bzw. EU-Ländern wie zum Beispiel Deutschland, Ungarn, Spanien, Schweiz, Slowakei, Polen. Ausnahmen sind die Verlagstochter in Moskau (Russland), einige Standorte der Tochtergesellschaft Zanox sowie der zur Joint Venture RASM AG gehörende Standort in Serbien. Die Zulieferungen erfolgen fast ausnahmslos lokal bzw. aus der Region. Eine Ausnahme stellt je nach Standort die Beschaffung von Druckpapier dar, zumal Papier für Zeitungen und Zeitschriften nur in wenigen Ländern in der erforderlichen Quantität und Qualität hergestellt wird. Ähnliches gilt für die Beschaffung von Druckfarbe, Druckmaschinen und Computern. Eine Übersicht zur Herkunft der im Unternehmen eingesetzten Druckpapiere finden Sie hier.