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Zur Herleitung wichtiger Anliegen und Themen

 
Die Graphik zeigt „Stakeholder“, die ein Interesse an der Axel Springer SE haben bzw. haben können. Nachhaltigkeitsberichte im GRI-Format orientieren sich an den Anliegen von Stakeholdern. Als „Stakeholder“ wird eine Person oder Gruppe bezeichnet, die ein berechtigtes Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses hat. Der Ausdruck „Stakeholder“ stammt aus dem Englischen. „Stake“ kann mit Einsatz, Anteil oder Anspruch übersetzt werden, „holder“ mit Eigentümer oder Besitzer. Auch der Begriff „Anspruchsgruppe“ kann hier verwendet werden.
Die Graphik zeigt „Stakeholder“, die ein Interesse an der Axel Springer SE haben bzw. haben können. Nachhaltigkeitsberichte im GRI-Format orientieren sich an den Anliegen von Stakeholdern. Als „Stakeholder“ wird eine Person oder Gruppe bezeichnet, die ein berechtigtes Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses hat. Der Ausdruck „Stakeholder“ stammt aus dem Englischen. „Stake“ kann mit Einsatz, Anteil oder Anspruch übersetzt werden, „holder“ mit Eigentümer oder Besitzer. Auch der Begriff „Anspruchsgruppe“ kann hier verwendet werden.

Nachhaltigkeitsberichte sind neben den Geschäftsberichten wichtige Elemente der Informationspolitik eines Unternehmens. Der alle zwei Jahre von der Axel Springer SE veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht folgt den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI), die sich von Zeit zu Zeit ändern. Die hier vorliegende Ausgabe wurde „in Übereinstimmung“ mit den GRI Standards: „Kern“-Option erstellt. Die Initiative versteht sich als ein kontinuierlicher internationaler Dialog, der bei der Festlegung von Leistungs-Indikatoren eine Vielzahl von Anspruchsgruppen einbezieht. Das Sekretariat der Global Reporting Initiative hat seinen Sitz in Amsterdam.

Der Begriff „Stakeholder“ stammt aus dem Englischen und bezeichnet eine Person oder Gruppe, die ein berechtigtes Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Unternehmens hat oder haben könnte. Zu den erweiterten GRI-Standard-Anforderungen zählt die plausible Herleitung der Berichtsinhalte von den möglichst konkret erforschten Anliegen der Stakeholder.

Was wird von unserem Unternehmen erwartet, was wird kritisiert? Welche Themen sind für User, für Leser, für Nicht-Leser, für Anzeigen- und Druckkunden, für Mitarbeiter, für Aktionäre oder für Umweltorganisationen, die sich mit unserem Unternehmen befassen, besonders interessant? Dazu werden die für das Unternehmen wesentlichen Stakeholder in Abständen mit Hilfe der Marktforschung befragt. 

Welche Stakeholder-Gruppen haben wir vorrangig im Blick?
(GRI-Standard-Abfrage 102-40)

Interesse am Wirken des Unternehmens sowie seiner Produkte im In- und Ausland äußern insbesondere Leser und Nutzer unserer Medienangebote, Anzeigen- und Druckkunden, Mitarbeiter, Anleger, Nachbarn, Besucher, Schüler, Studenten, wissenschaftliche Einrichtungen, staatliche Aufsichtsbehörden und Regulatoren, Lieferanten, Nichtregierungsorganisationen und Medien.

Axel Springer will auch bei der Kundenfreundlichkeit zur Spitzengruppe der Medienunternehmen gehören. Zur Messung der Kundenfreundlichkeit nutzt das Unternehmen die erprobte TRI*M-Methodik von TNS Infratest.

TRI*M™ (Measure, Manage, Monitor) ist das führende Kundenbindungs- bzw. Stakeholder Management-System. Es ist ein auf die jeweiligen Unternehmensbedürfnisse angepasster Forschungsansatz, der dazu dient, die Informationen aus der Befragung einzelner oder aller relevanter Stakeholder Gruppen in den unternehmerischen Entscheidungsprozess zu überführen. Es unterstützt das Management bei der Setzung von Prioritäten und liefert Anhaltspunkte zur Optimierung der Beziehungen zu den verschiedenen Zielgruppen.

Ein weiteres Beispiel: Die „Digital Values“-Befragung zu aktuellen Nutzerbedürfnissen, zur Verunsicherung von Nutzern durch Datenskandale, Fake News und Hate Speech im Netz.

Im Fokus dieser Messungen stehen die für uns vorrangigen Stakeholder-Gruppen:

  • Leser / Käufer
  • User von Websites
  • Anzeigenkunden

Ein weiteres Instrument ist der kontinuierliche Austausch mit Lesern und Nutzern digitaler Angebote. So kann noch mehr auf die Interessen, Sorgen und Probleme der Leser und Nutzer eingegangen werden. 

Grundlage für die Auswahl der einbezogenen Stakeholder-Gruppen
(GRI-Standard-Abfrage 102-42)

Im Fokus stehen die für den langfristigen Erfolg des Unternehmens so wichtigen Stakeholder User, Leser und Anzeigenkunden. Weitere Grundlage für die Stakeholder-Auswahl ist die Betroffenheit bzw. das Interesse am Wirken des Unternehmens. Interesse am Wirken des Unternehmens sowie seiner Produkte im In- und Ausland äußern insbesondere Leser und Nutzer unserer Medienangebote, Anzeigen- und Druckkunden, Mitarbeiter, Anleger, Start-Ups, Grown-Ups, Nachbarn, Besucher, Schüler, Studenten, wissenschaftliche Einrichtungen, staatliche Aufsichtsbehörden und Regulatoren, Lieferanten, Nichtregierungsorganisationen und Medien.

Zur Rangreihung der vielfältigen Stakeholder-Anliegen nutzen wir unterschiedliche Informationsquellen – von der Lesermarktforschung und den Befragungen der Kundenbindungsprogramme über die verschiedenen Leserkontakte bis hin zum regelmäßigen Austausch mit WWF, Greenpeace und Transparency International in Ländern wie Finnland, Schweden, Russland, Kanada, USA, China, Uruguay und Brasilien sowie internen Mitarbeiterumfragen.

Wo und wie findet Interaktion mit Stakeholdern statt?
(GRI-Standard-Abfrage 102-43)

Der persönliche Kontakt mit Stakeholdern entsteht zum Beispiel durch direkte Ansprache, durch Gedankenaustausch im Rahmen von Konferenzen sowie über E-Mails und Telefonate.

Zur Rangreihung der vielfältigen Stakeholder-Anliegen nutzen wir unterschiedliche Informationsquellen – von der Lesermarktforschung und den Befragungen der Kundenbindungsprogramme über die direkten Kontakte zu Lesern und Nutzern bis hin zum regelmäßigen Austausch mit Geschäftspartnern, mit Regierungsstellen ebenso wie mit Nichtregierungsorganisationen wie dem WWF, Greenpeace und Transparency International sowie internen Mitarbeiterumfragen. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick der Gelegenheiten und Anlässe für den Dialog mit für unser Unternehmen vorrangigen Stakeholdern.

Beispiele für Dialogangebote und -möglichkeiten der Stakeholder

Von Axel Springer ausgehend Von unterschiedlichen Stakeholdern ausgehend Dialog und Interaktion
     
Das Unternehmen informiert seine Stakeholder Stakeholder artikulieren ihre Anliegen gegenüber dem Unternehmen Gedankenaustausch und Zusammenarbeit mit Stakeholdern
     
Jährlicher Geschäftsbericht, Quartalsberichte, weitere Finanzpublikationen, „Roadshows“, Präsentationen, Hauptversammlung der Aktionäre, etc. Repräsentative, valide „Mesuring, managing, monitoring“-Befragung von Lesern, Usern und Anzeigenkunden. Fortlaufende Marktforschung; Mitarbeiterbefragungen. Direkte Kontakte mit Lesern und Nutzern, externe Blattkritiken; TUESDAY TOWNHALL TALK: Der Vorstand zu angekündigten Terminen persönlich, per Livestream und per Mail im direkten Gespräch mit allen Mitarbeitern, weltweit! Alle Fragen, alle Themen können angesprochen werden. Die Vorstände Mathias Döpfner, Stephanie Caspar, Jan Bayer, Julian Deutz und Andreas Wiele nehmen sich Zeit für alle Fragen und Ideen. Kein Netz, kein doppelter Boden. Motto: „Share your thoughts. Drill us with questions!“ Hinzu kommen Betriebsratsversammlungen, regelmäßige Mitarbeiter-Treffen der jeweiligen Geschäftsleitung. In Berlin: Vorstandsmitglieder treffen Mitarbeiter aus allen Unternehmensbereichen („Vorstands-Imbiss“)
     
Der alle zwei Jahre im GRI-Format veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht (http://nachhaltigkeit.axelspringer.de) Fortlaufender Kontakt mit Stakeholdern. Vorträge und Präsentationen sowie Teilnahme an öffentlichen Diskussionsrunden Kontinuierlicher sowie anlassbezogener Austausch mit Mitarbeitern, Usern/Lesern, Anzeigen- und Druckkunden, mit Finanzanalysten und Ratingagenturen, mit Schulen und Universitäten, mit NGOs und Regierungsstellen.
     
Unternehmens-Kommunikation als ständige Ansprechpartner für Medien und andere Stakeholder; Beantwortung von per E-Mail, per Brief oder per Telefon eingehenden Anfragen; Social Media, Blogs und inside.app; Vorträge und Präsentationen; Teilnahme an öffentlichen Diskussionsrunden; Interviews bei anderen Medien; Besuche im Unternehmen; die auf Deutsch und Englisch veröffentlichte Unternehmens-Website www.axelspringer.de   Impulse und Plattformangebote zu gesellschaftlichen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Debatten und Konferenzen (wie zum Beispiel die Tagung der Preisträger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises oder der jährliche „WELT-Wirtschaftsgipfel“)
     
Interne Kommunikation als ständiger Ansprechpartner für Mitarbeiter; Intranet und das Mitarbeiter-Magazin inside.mag; Mails und Videobotschaften an die Mitarbeiter vom Vorstandsvorsitzenden   Mitarbeit in Verbänden, Teilnahme an Workshops bei Thinktanks, NGOs, Universtäten usw.
     
    Teilnahme am Berliner CSR-Camp; Mitarbeit im „Boreal Business Forum“ des „Canadian Boreal Forest Agreements“, einem Kooperationsnetzwerk von Nichtregierungsorganisationen, kanadischer Forst- und Papierunternehmen sowie internationaler Abnehmer von Holz- und Papierprodukten: cbfa-efbc.ca

Zusammenfassung der wichtigsten Stakeholder-Anliegen (GRI-Standards-Abfrage 102-44)

Die Erkenntnisse aus der Analyse der vielfältigen Stakeholder-Anliegen verdichten wir zu einer Wesentlichkeits-Matrix, aus der sich zugleich Ausrichtung und Schwerpunkte des Nachhaltigkeitsmanagements ergeben. Ein weiterer Anhaltspunkt sind die Fragen und Schwerpunkte von Rating- und Rankingagenturen im Bereich Nachhaltigkeit.

Hinzu kommen die Neuerungen und Erweiterungen im Bewertungs-Schema des Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung ioew sowie dem Indikatoren-Raster der Global Reporting Initiative GRI und der Medien-Branche geltenden Zusatzfragen.

Die Themen-Bereiche werden in der Matrix nach Einschätzung ihrer Relevanz für die Stakeholder sowie für das Unternehmen dargestellt – und im Rahmen dieses Nachhaltigkeitsberichtes angesprochen.

Bei den Anliegen von Stakeholdern geht es zum Beispiel um Fragen der journalistischen Unabhängigkeit, der Trennung von Anzeigen und Redaktion, um die Förderung der Medienkompetenz junger Leser, um den Datenschutz, um Transparenz und Standards entlang der digitalen Wertschöpfungskette sowie um die Sicherung sozialer und ökologischer Standards entlang der Holz-, Zellstoff-, Papier-, Druck- und Recyclingkette.

Weitere Informationen zu den wesentlichen Anliegen unserer Stakeholder erhalten Sie hier.

Wie diese wesentlichen Anliegen gemanagt werden, erfahren Sie hier.

Anliegen des Unternehmens Axel Springer 

Zur Frage, „Was wir sind und was wir wollenschreibt der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer SE Dr. Mathias Döpfner in seinem Vorwort zu diesem Nachhaltigkeitsbericht:

Sinn und Seele des Unternehmens Axel Springer ist der Journalismus. Mit unabhängiger und kritischer Information und Beratung sowie guter Unterhaltung dienen wir unseren Lesern. Mit unseren publizistischen Angeboten leisten wir einen Beitrag zur Stärkung von Freiheit und Demokratie. Voraussetzung dafür ist unser wirtschaftlicher Erfolg. Wir arbeiten täglich an der Verbesserung unserer journalistischen, technologischen und kaufmännischen Kompetenz."

Das ganze Vorwort „Was wir sind und was wir wollen“ finden Sie hier.