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Vertrauen durch Zuhören und überprüfbares Handeln

 
Dieses 12minütige Video dokumentiert eine Diskussion an der Technischen Universität Berlin vom Dezember 2013. Oliver Salge, Leiter der Wald- und Meereskampagne Greenpeace Deutschland, und Florian Nehm, Leiter Nachhaltigkeit Axel Springer SE, erläutern ihre Vorstellungen von Stakeholder Management. Moderation: Professor Dr. Dodo zu Knyphausen-Aufseß. (Quelle: Axel Springer SE)

Seit 1993 werden Interessen, Anliegen und Prioritäten relevanter Stakeholder kontinuierlich sondiert. Als Stakeholder wird eine Person oder Gruppe bezeichnet, die ein berechtigtes Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses oder Projektes hat. Der Ausdruck Stakeholder stammt aus dem Englischen. „Stake“ kann mit Einsatz, Anteil oder Anspruch übersetzt werden, „holder“ mit Eigentümer oder Besitzer.

Ihren ersten Umweltbericht veröffentlichte die Axel Springer SE im Jahre 1994. Als erste Druckerei Europas wurde die Zeitungsdruckerei Ahrensburg 1995 nach EG-Öko-Audit validiert. 2001 erschien der erste extern geprüfte Nachhaltigkeitsbericht. Wichtige Grundlagen sind die Indikatoren des IÖW (Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung) sowie des GRI Media-Sector-Supplement.

Interesse u.a. am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens äußern Nutzer von Online-Angeboten, Leser, Anzeigen- und Druckkunden, Mitarbeiter, Anleger, Nachbarn, Besucher, Schüler, Studenten, wissenschaftliche Einrichtungen, staatliche Aufsichtsbehörden und Regulatoren, Lieferanten, Nichtregierungsorganisationen und Medien.

Die rechte Menüleiste dokumentiert Beispiele für die Vielfalt aktiver Stakeholderkontakte – von den Vorschlägen der Leserbeiräte über die Kundenbefragung bis zum Austausch mit der Umweltorganisation Greenpeace.

Diese Skizze gibt einen Überblick der 'Stakeholder' am Beispiel der Axel Springer SE. Als Stakeholder wird eine Person oder Gruppe bezeichnet, die ein berechtigtes Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses oder Projektes hat. Der Ausdruck Stakeholder stammt aus dem Englischen. „Stake“ kann mit Einsatz, Anteil oder Anspruch übersetzt werden, „holder“ mit Eigentümer oder Besitzer. Zunehmend setzt sich dafür auch der Begriff ‚Anspruchsgruppe’ durch.
Diese Skizze gibt einen Überblick der 'Stakeholder' am Beispiel der Axel Springer SE. Als Stakeholder wird eine Person oder Gruppe bezeichnet, die ein berechtigtes Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses oder Projektes hat. Der Ausdruck Stakeholder stammt aus dem Englischen. „Stake“ kann mit Einsatz, Anteil oder Anspruch übersetzt werden, „holder“ mit Eigentümer oder Besitzer. Zunehmend setzt sich dafür auch der Begriff ‚Anspruchsgruppe’ durch.

Stakeholderdialog

  Informationen Konsultation Dialog Partzipation
Zielsetzung Über das Unternehmen Informieren Zuhören, Gedanken- und Wissens-
austausch, etc.
Gedanken- und Wissensaustausch Zusammenarbeiten, beteiligen, gemeinsame Projekte lancieren
         
Zugeordnete Formate Website www.axelspringer.de auf Deutsch und Englisch Kontinuierliche Begegnung, Vernetzung und Kontaktpflege mit relevanen Stakeholdern Nachhaltigkeitsbezogene Workshops, Präsentationen, etc. Wesentlichkeitsanalyse (Stakeholderbefragung); Seit 2006 jährlich von TNS-Infratest durchgeführte repräsentative und valide „Mesuring, managing, monitoring“ - „TRI*M“-Befragung von Lesern, Usern und Anzeigenkunden.
  Betriebsratsversammlung, Regelmässige Mitarbeiter-Treffen der Vorstandsmitglieder („Lunch / Frühstück mit dem Chef“) Marktforschung, Leserbeiräte, externe Blattkritiken. Seit 2006 jährlich von TNS-Infratest durchgeführte repräsentative und valide „Mesuring, managing, monitoring“ - „TRI*M“-Befragung von Lesern, Usern und Anzeigenkunden. Kontinuierlicher sowie anlassbezogener Austausch mit Mitarbeitern, Usern/Lesern, Anzeigenkunden, Schulen, Universitäten, NGOs, Regierungstellen. Mitarbeit in Verbänden, Teilnahme an Workshops bei Thinks-Tanks und NGOs, etc.
  Anwort auf Anfragen per E-Mail, Brief, Telefon, etc. Vorträge und Präsentationen sowie Teilnahme an öffentlichen Diskussionsrunden Anstossung und Begleitung von Debatten zu gesellschaftlichen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Fragestellungen: Redaktionelle Beiträge, Konferenzen (z.B. der jährliche „WELT Wirtschaftsgipfel“, etc.) Mitarbeit im „Boreal Business Forum“ des „Canadian Boreal Forest Agreements“, einem Kooperationsnetzwerk von Nichtregierungsorganisationen, kanadischer Forst- und Papierunternehmen sowie internationaler Abnehmer von Holz- und Papierprodukten. (http://cbfa-efbc.ca/)
  Jährlicher Geschäftsbericht, weitere Finanzpublikationen, Roadshows, Hauptverstammlung der Aktionäre, etc. Mitarbeit in Verbänden    
  AS Nachhaltigkeitsbericht, alle zwei Jahre Externe Prüfung der Nachhaltigkeitsberichte Verlagsweiter Integritätsdialog Aktive Mitarbeit in Nachhaltigkeitsinitiativen
  Intranet, interne Kommunikation und das Mitarbeitermagazin iMag      
  Interviews bei anderen Medien      
  Unternehmenskommunikation   Gesellschaftliche Debatten anstoßen mit speziellen Fachtagungen/Workshops  
  Vorträge und Präsentationen sowie Teilnahme an öffentlichen Diskussionsrunden      
  Besuche und Besichtigungen im Unternehmen   Mitgliedschaften in Inititativen und -verbänden  
  Blogs und Social Media   Anlass- und projektbezogene Gespräche