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Wie ein Ressourcen-Konflikt beigelegt werden kann.

 
Titelseite der Greenpeace Dokumentation: „Conflict Resolution and British Columbia's Great Bear Rainforest". Dieser Report dokumentiert Ursprünge, Eskalation und Entspannung einer großen Kontroverse um die Balance von Nutzung und Schutz temperierter Regenwälder in Britisch Kolumbien.
Titelseite der Greenpeace Dokumentation: „Conflict Resolution and British Columbia's Great Bear Rainforest". Dieser Report dokumentiert Ursprünge, Eskalation und Entspannung einer großen Kontroverse um die Balance von Nutzung und Schutz temperierter Regenwälder in Britisch Kolumbien.

Im März 2009 wurde an der kanadischen Westküste ein fast 15 Jahre dauernder Verhandlungsprozess um die Balance von Nutzung und Schutz temperierter Regenwälder erfolgreich abgeschlossen. Beteiligt waren die Provinzregierung von Britisch Kolumbien, Vertreter zahlreicher Indianerstämme, Umweltorganisationen, Bewohner entlegener Gemeinden sowie eine Reihe großer Unternehmen aus dem Holz-, Zellstoff- und Papiersektor.

Als Kunden von Papierherstellern, die Zellstoff in Britisch Kolumbien beziehen, haben sich auch deutsche Zeitschriftenverlage, darunter die Axel Springer SE, in diesem Stakeholder-Prozess direkt engagiert.

Unter dem Titel „Conflict Resolution and British Columbia's Great Bear Rainforest" wurde eine mit Greenpeace abgestimmte 30seitige Dokumentation der Überwindung eines zeitweise heftigen Konflikts veröffentlicht. Darin enthalten sind auch wertvolle Erkenntnisse über die Faktoren, die bei der Lösung von Konflikten um Naturressourcen helfen können.   

Zu den wichtigsten Empfehlungen zählen

  1. Zeit, Geduld und die Bereitschaft, die anderen Positionen zu verstehen
  2. Professionelle Mediation und sorgfältig dokumentierte Gesprächs-Protokolle
  3. Die Bereitschaft, eigene Fehler zeitnah einzugestehen
  4. Die Fähigkeit, konstruktive Alternativen anzubieten
  5. Die Einbeziehung möglichst aller betroffenen Anspruchsgruppen