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Entwicklungen 1979 bis 2015

 
Haupteingang der Axel Springer SE in Berlin. (Foto: Axel Springer SE)
Haupteingang der Axel Springer SE in Berlin. (Foto: Axel Springer SE)

2015

Im August feierten Ringier und Axel Springer das fünfjährige Jubiläum des Osteuropa-Joint-Ventures. Ende 2015 startete die Ringier Axel Springer Schweiz AG mit Sitz in Zürich und Lausanne als Gemeinschaftsunternehmen der Ringer AG und der Axel Springer SE. Das Joint Venture gibt rund 30 Titel heraus und ist damit das grösste Zeitschriftenhaus der Schweiz. 

Die WELT-Gruppe und N24 setzen ihren Integrationsprozess fort. Alle journalistischen Angebote der WELT und von N24 im Web, in Print und im TV tragen in Zukunft „WELT“ im Namen. Das heißt:  Künftig wird auch N24 WELT heißen. Ziel ist es, digitales Leitmedium für Qualitätsjournalismus zu werden.

Ein Feuerwerk an Preisen für die Medienmarken von Axel Springer bei den LeadAwards 2015. Mit insgesamt 14 Preisen – dreimal Gold, zweimal Silber, einmal Bronze und acht Auszeichnungen – gewinnt Axel Springer damit seit Bestehen der LeadAwards so viele Medaillen und Auszeichnungen wie nie zuvor.

Axel-Springer holt die NOAH-Konferenz erstmals nach Berlin. Dabei treffen die Vertreter junger, digitaler Unternehmen auf Protagonisten aus traditionellen Wirtschaftsunternehmen, um Kontakte zu knüpfen, zu lernen und sich über die digitale Zukunft auszutauschen.

Der digitale Zeitungs- und Zeitschriftenkiosk von Axel Springer, iKiosk, erweitert sein Portfolio, das nun in fünf Ländern rund 500 Publikationen von mehr als 100 Verlagen umfasst. Neu dabei sind unter anderen die Zeitschriften „Newsweek“, „Brigitte“, „Geo“, „Freundin“ und „Instyle“ sowie die regionalen Titel „Rhein-Zeitung“ und „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“.

2014

Die BILD-Redaktion arbeitet seit Ende März in einem der modernsten Produktionsräume im 16. Obergeschoss des Berliner Axel-Springer-Hauses. Zahlreiche Monitore zeigen Nachrichten aus aller Welt, einlaufende Fotos und Videos, aber auch Traffic-Trends oder Themen, die viral durchstarten. Im Zentrum des Ganzen befindet sich der Ring, in dem täglich festgelegt wird, welche Stories anliegen und wie die Redaktion sie optimal auf allen Kanälen erzählen kann.

Rem Koolhaas entscheidet Architektenwettbewerb für sich. Ein Neubau direkt gegenüber dem Axel-Springer-Gebäude in Berlin soll zusätzliche Räumlichkeiten für die wachsenden Unternehmensbereiche schaffen. Mathias Döpfner lobt den Entwurf, der in den kommenden Jahren realisiert werden soll, für seine „radikale Schönheit“.

Funke Mediengruppe (FMG) übernimmt die Titel „Berliner Morgenpost“, „Hamburger Abendblatt“, „Bild der Frau“, „Frau von Heute“, „Hörzu“ und „TV Digital“. Axel Springer und FMG arbeiten seitdem auf den Feldern Vermarktung und Vertrieb im Rahmen von Dienstleistungsverträgen zusammen. 

Zwölf Presseverleger, darunter auch die Axel Springer SE, steigen als Gesellschafter in die VG Media GmbH ein. Die Presseverleger übernehmen gemeinsam 50 Prozent der Geschäftsanteile, 50 Prozent verbleiben bei dreizehn privaten Fernseh- und Hörfunk-Unternehmen. Mit der Eintragung in das Handelsregister ist die VG Media die zentrale Verwertungsgesellschaft der Radiounternehmen, der Fernsehsender und der deutschen Verlage.

Die Axel Springer SE erwirbt die N24 Media GmbH zu 100 Prozent. Im Zuge der Übernahme des Nachrichtensenders wird N24 und die WELT-Gruppe zusammengeführt, um im deutschsprachigen Raum das führende multimediale Nachrichtenunternehmen für Qualitätsjournalismus zu etablieren. Gleichzeitig wird N24 zentraler Bewegtbildlieferant für alle Marken von Axel Springer.

Neuer Wirtschaftstitel BILANZ startet. Herausgeber Arno Balzer und Chefredakteur Klaus Boldt nahmen am 1. Februar 2014 ihre Arbeit auf. Sie entwickeln die deutsche Ausgabe des führenden Schweizer Wirtschaftsmagazins, das von Axel Springer Schweiz herausgegeben wird. 

Mit einer neuen Segmentierung richtet Axel Springer seine Finanzberichterstattung konsequent an der Erlösstruktur des Verlagsgeschäfts aus. Axel Springer gliedert sich in drei operative Segmente: Bezahl-, Vermarktungs- und Rubrikenangebote. Hinzu kommt das Segment Services/Holding.

2013

Die Umwandlung der Axel Springer AG in eine Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea / SE) ist vollzogen. Die neue Rechtsform wurde am 2. Dezember 2013 durch Eintragung ins Handelsregister formal wirksam. Sie soll die europäische und internationale Marktausrichtung des Unternehmens unterstreichen und erleichtern.

Das Verlagshaus Axel Springer gibt die Übernahme der Regionalzeitungen BERLINER MORGENPOST und HAMBURGER ABENDBLATT, der Anzeigenblätter in Berlin und Hamburg, der fünf Programm- und zwei Frauenzeitschriften sowie deren dazugehörigen Digitalmarken durch die FUNKE MEDIENGRUPPE bekannt.

Plug and Play Tech Center, einer der führenden Startup-Investoren aus dem Silicon Valley, gründet in Berlin gemeinsam mit Axel Springer den Accelerator „Axel Springer Plug and Play“.

Die Redaktionen der Boulevardzeitungen, B.Z. und BILD bündeln ihre Kräfte, um sich so den Herausforderungen der Digitalisierung zu stellen. Die B.Z., Berlins größte Zeitung, und BILD-Berlin werden ab November 2013 in einer gemeinsamen Redaktion produziert. Mit der Zusammenarbeit entsteht die größte Regionalredaktion für Berlin. 

2012

Die Axel Springer Akademie erweitert ihr Angebot und startet mit der „Frank-Elstner-Masterclass“ eine journalistische Moderatorenschule.

100. Geburtstag von Axel Springer, am 2. Mai 2012 wäre der Verleger, Journalist, und visionärer Freiheitskämpfer 100 Jahre alt geworden. Die Axel Springer SE erinnerte an diesem Tag mit einer Festveranstaltung im Berliner Axel-Springer-Haus.

Das Bundesministerium der Finanzen ehrt den Verleger Axel Springer anlässlich seines 100. Geburtstages mit einer 55-Cent-Sonderbriefmarke.

Die BILD feiert ihren 60. „Geburtstag“ und verteilt einen Tag vor ihrem Geburtstag eine „Frei-BILD für Alle“ kostenlos an alle Haushalte in Deutschland.

DIE WELT führt neue Abo-Modelle für ihre digitalen Angebote ein und startet dabei als erste der großen deutschen überregionalen Nachrichtenseiten auch ein Bezahlmodell für die bisher kostenfreie Webseite.

2011

Die WELT-Gruppe startet unter dem Namen HÖRWELT in Kooperation mit Audible, dem Anbieter von Hörbuch-Downloads, ein eigenes, kostenpflichtiges Downloadportal für Hörbücher und bietet eine Vielzahl an aktueller Literatur zum Hören. Ob Strandlektüre, anspruchsvolle Literatur, Biographien oder Wissenswertes zu Politik und Zeitgeschichte: Unter www.welt.de/hoerwelt finden sich in den fünf Themenbereichen Belletristik, Krimi, Sachbuch, Klassiker und Kinder aktuelle und regelmäßig wechselnde Titel, die von der Feuilletonredaktion der WELT-Gruppe vorgestellt und ausführlich besprochen werden.

Mit dem iPhone-App „Radtouren“ bietet das HAMBURGER ABENDBLATT eine digitale Auswahl interessanter Routen. Alle Start- und Endpunkte der Karten sind mit dem Stadt- und Regionalnetz des HVV verbunden. Die App bietet zudem einen Überblick über zurückgelegte Kilometer, Geschwindigkeit, Zeit und Kalorienverbrauch. Die iPhone-App „Radtouren“ des HAMBURGER ABENDBLATTS kostet einmalig 2,99 Euro und ist im iTunes App Store erhältlich.

2010

WELT-Gruppe unterstützt Internationalen Tag der Pressefreiheit: DIE WELT und WELT KOMPAKT unterstützten den Internationalen Tag der Pressefreiheit als exklusiver Medienpartner der Organisation „Reporter ohne Grenzen“. Die Titelseiten der beiden Tageszeitungen der WELT-Gruppe erschienen am 3. Mai leer - ohne Aufmacher, Nachrichten, Kommentare und Fotos. Stattdessen war unten rechts auf den Titelseiten nur eine kleine Anzeige von „Reporter ohne Grenzen“ zu sehen, die auf die weltweite Bedeutung und den Stellenwert der Pressefreiheit aufmerksam macht. Die tagesaktuellen Titelseiten erscheinen an diesem Tag auf der dritten Seite. Entwickelt wurde die Layout-Idee von der Agentur „Scholz & Friends Hamburg“. Die ganzseitigen Anzeigenplätze stellt die WELT-Gruppe kostenlos zur Verfügung. 

FUNK UHR verleiht Ehrenamtspreis: Die Programmzeitschrift FUNK UHR und das Ratgebermagazin "ARD-Buffet" haben zum zweiten Mal gemeinsam "Stille Helden des Alltags" ausgezeichnet. Gewinnerin des Ehrenamtspreises wurde 2010 Hedwig Hacker aus Schnaittach für ihre Initiative „Hilfe für Frauen und Kinder in Not“. Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

2009

Nachhaltigkeitsmanagement International: Im Rahmen der Internationalisierung der Axel Springer SE führen Axel Springer Polska, Axel Springer France und Axel Springer Schweiz eine Reihe von Maßnahmen zum Aufbau des Nachhaltigkeitsmanagements ein.

Überwindung eines jahrelangen Forst-Konfliktes: Im März 2009 wird an der kanadischen Westküste ein fast 15 Jahre dauernder Verhandlungsprozess um die Balance zwischen Nutzung und Schutz temperierter Regenwälder erfolgreich abgeschlossen. Beteiligt sind die Provinzregierung von Britisch Kolumbien, Vertreter zahlreicher Indianerstämme, Umweltorganisationen, entlegene Gemeinden sowie eine Reihe großer Unternehmen aus dem Holz-, Zellstoff- und Papiersektor. Als Kunden zellstoffimportierender Papierhersteller sind auch deutsche Zeitschriftenverlage, darunter die Axel Springer SE, in diesem Stakeholder-Prozess direkt engagiert.

CO2-Rechner für Zeitungen: In Zusammenarbeit mit Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen sowie dem Bundesverband Druck und Medien gelingt die Entwicklung eines CO2-Rechners, der die klassischen Herstellungsprozesse der Druckproduktion abbildet.

2008

Einführung von Führungsgrundsätzen: Im Jahr 2008 werden bei Axel Springer Führungsgrundsätze eingeführt. Mit den Grundsätzen soll Führungskräften ein Handlungsrahmen gegeben werden, der Transparenz über die Anforderungen und Erwartungen an die Führungsrolle schafft.

Spendenrekord: Einen neuen Spendenrekord von 15.105.639 Euro erreicht die TV-Spendengala zum 30. Jubiläum von EIN HERZ FÜR KINDER. Das Ergebnis liegt – trotz Finanzkrise – fast drei Millionen Euro über dem Spendenrekord des Vorjahres. Die von Thomas Gottschalk moderierte ZDF-Livesendung der BILD-Hilfsorganisation ist ein Fernsehabend der Superlative mit vielen bewegenden Momenten und Rückblicken.

Neues „Schul“-Ressort: Als Reaktion auf die schlechten Pisa-Ergebnisse für die Hansestadt erscheint im HAMBURGER ABENDBLATT täglich eine Seite zum Thema „Schule“. Das besondere Informations- und Meinungsforum bündelt die Kompetenzen der mehrfach preisgekrönten Lokalredaktion mit dem Sachverstand der Experten aus den Ressorts Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

2007

Gesundheitspreis: Zum vierten Mal vergiebt BILD am SONNTAG – in  Kooperation mit der Techniker Krankenkasse – den Gesundheitspreis PULSUS. Damit werden besondere Leistungen rund um das Thema Gesundheit und soziales Engagement gewürdigt. Der Preis „Gesündeste Grundschule des Jahres“ geht an Schulen, die sich aktiv um Gesundheitsförderung kümmern, zum Beispiel das Thema Ernährung in den Stundenplan integrieren oder auch außerhalb der Unterrichtszeiten viele Sportaktivitäten anbieten.

Preis für Engagierte Frauen: In Anwesenheit von Familienministerin Ursula von der Leyen verleiht BILD der FRAU zum zweiten Mal den insgesamt mit 70.000 Euro dotierten Preis die GOLDENE BILD der FRAU an fünf sozial engagierte Frauen.

Erste „Hamburger Kinderzeitung“: Anlässlich des Weltkindertages erscheint im HAMBURGER ABENDLBATT die erste „Hamburger Kinderzeitung“. Für einen Tag übernehmen 50 Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren die Redaktion dieser achtseitigen Sonderbeilage. Sie dürfen alle Themen bestimmen, Fotos auswählen und auch das Layout gestalten. Erfahrene Redakteure des HAMBURGER ABENDLBATT stehen ihnen dabei als Berater zur Seite. Insgesamt hatten sich für das Projekt mehr als 500 Kinder beworben.

„Rettet unsere Erde. Ich mache mit!“: Um die Öffentlichkeit mit der Problematik des Klimawandels vertrauter zu machen, startet  BILD eine Kooperation mit den Umweltverbänden BUND, Greenpeace und WWF. Unter dem Motto „Rettet unsere Erde“ informiert BILD über Hintergründe und mögliche Lösungen und gibt Tipps zum persönlichen Handeln.

Auszeichnung: Beim kritischen Vergleich der Nachhaltigkeitsberichte von 150 deutschen Unternehmen durch das Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung IÖW erreicht die Axel Springer SE 2007 mit dem Nachhaltigkeitsbericht 2005 insgesamt Platz 8, im Segment Umweltschutz Platz 2. In der noch kleinen Gruppe der Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeitsberichte ausschließlich im Internet veröffentlichen, belegt die Axel Springer SE den ersten Platz. In den Rankings der vergangenen zehn Jahre war der alle zwei Jahre veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht der Axel Springer SE bereits fünf Mal unter den Top 10 vertreten.

2006

Girls Day: Im Rahmen der bundesweiten Initiative "Girls Day" informieren sich 180 Jugendliche über Ausbildungsangebot und Berufsalltag bei der Axel Springer SE. Mitarbeiterkinder haben die Möglichkeit, den Arbeitsplatz ihrer Eltern kennenzulernen, Einblick in den Berufsalltag zu gewinnen und sich über das Ausbildungsangebot des Unternehmens zu informieren.

Gegen Gewalt und Rassismus in Fußballstadien:
Mit der Verteilung des Aktions-Aufklebers „STOP Keine Gewalt im Stadion!“ über einen Teil der  Auflage sowie der redaktionellen Thematisierung setzt SPORT BILD ein Zeichen gegen Gewalt, Rassismus und Naziterror in Stadien.

„Grünes Geld“, die mit Abstand auflagenstärkste Publikation im ökologischen Geldanlagesektor erscheint als Sonderheft in EURO am SONNTAG und EURO.
Die Natur in Deutschland steht im Mittelpunkt einer neuen Buchreihe, die BILD zusammen mit dem WWF und der Verlagsgruppe Weltbild herausgibt. Jeder Band kostet 5,95 Euro und hat 120 Seiten. Die sechsbändige Reihe gliedert sich nach Lebensräumen: Das Leben im Wald, an Bächen & Seen, im Gebirge, an Küste & Meer, in Feld & Wiese und im Garten.

2005

Pilotprojekt: Gemeinsam mit dem Papierhersteller Stora Enso (Helsinki) und den Verlagshäusern Random House Group (London), Time Inc. (New York) sowie dem Verpackungshersteller Tetra Pak (Stockholm) präsentiert der Verlag das Projekt „From Russia with Transparency“ (www.tikhvinproject.ru). Ein Schwerpunkt ist die Förderung der Nachhaltigkeit sowie die Bekämpfung von Korruption im grenzüberschreitenden Holzhandel zur Herstellung von Druckpapier.

Auszeichnung: Beim kritischen Vergleich der Nachhaltigkeitsberichte von 150 deutschen Unternehmen kommt die Axel Springer SE beim CAPITAL-Ranking insgesamt auf Platz 4, im Segment Umweltschutz auf Platz 1.

2004

GRI: Als weltweit erstes Medienunternehmen veröffentlicht die Axel Springer SE einen Nachhaltigkeitsbericht, der den Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI/www.globalreporting.org) entspricht und auch den umfassenden Kriterienkatalog der sogenannten „in accordance“-Vorgaben der GRI erfüllt.

International Social Policy: Mit Blick auf die wachsende internationale Präsenz des Verlages hat die Axel Springer SE einen Katalog sozialer Standards verabschiedet. Darin wird die Haltung des Unternehmens unter anderem zu Fragen der Menschenrechte, des Kinder- und Jugendschutzes, der Mitarbeiterqualifizierung sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf dargelegt.

Tiger-Schutz: Interessantes Prämienangebot für Neuabonnenten von HÖRZU. Künftig kann jeder, der Deutschlands größte wöchentliche Programmzeitschrift für ein Jahr abonniert, HÖRZU beauftragen, 50 Euro direkt für ein Tiger-Schutzprojekt des World Wide Fund For Nature (WWF) im indonesischen Sumatra einzusetzen. Ziel ist, die Rettung der letzten Sumatra-Tiger zu unterstützen.

Auszeichnung: Für sein „vorbildliches Engagement für Nachhaltige Entwicklung“ hat der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.) den Verlag mit dem Umweltpreis 2004 (Kategorie Großunternehmen) ausgezeichnet.

2003

Welthungerhilfe: Durch die Aktion Restgeld kommt eine Spende von 25.000,- Euro zusammen, die der nichtstaatlichen indischen Entwicklungshilfeorganisation „Social Work and Research Centre“ (SWRC) zur Verfügung gestellt wird. In Kooperation mit der Welthungerhilfe ermöglicht sie in 50 Dörfern des indischen Wüstenstaates Rajasthan Bildungsprogramme für Schulkinder.

Eldercare: Die unvermittelte Pflegebedürftigkeit eines älteren Angehörigen kann Berufstätigen manchmal zum Problem werden. Der Familienservice bietet deshalb auch in diesem Fall spezielle Beratung und Hilfe an.

2002

Auszeichnung: Zusammen mit Projektpartnern (Otto, UPM-Kymmene) erhält der Verlag die Auszeichnung für „Sustainable Development Partnerships“ der internationalen Handelskammer (ICC) und des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) für Nachhaltigkeitsinitiativen entlang der Papierkette.

Chancengleichheit: Zum zweiten Mal wird der Verlag mit dem „Total E-Quality“-Prädikat für Chancengleichheit und Frauenförderung ausgezeichnet.

Familienservice: Seit März 2002 ermöglicht der Kindergarten "Company Kids", eine Ergänzung zum Familienservice, Eltern schnelle und unbürokratische Hilfe in Notfallsituationen.

Forstwirtschaft: Start eines Pilotprojektes mit russischen Forstbetrieben, das die Arbeitssicherheit bei der Holzernte verbessern soll.

2001

Auszeichnung: Der erste geprüfte Nachhaltigkeitsbericht erscheint. Der Verlag erhält dafür den „Deutschen Umwelt-Reporting-Award“ (2. Platz) der deutschen Wirtschaftsprüfungskammer.

Tracing Russian Wood Imports: Im Internet kann jedermann den Ursprung von Papierholz rückverfolgen.

Auszeichnung: Verleihung von elf Umweltnadeln der Studien- und Förderungsgesellschaft der Wirtschaft Schleswig-Holsteins für Mitarbeiter des Hauses. In der Tiefdruckerei Ahrensburg rüsteten Preisträger Wasserkühlanlagen energiesparend um.

Auszeichnung: Die Bundesvereinigung für innerbetriebliche Kommunikation zeichnet Auszubildende des Konzerns mit dem „Dr. Martin-Nebe-Preis“ für ihr Engagement gegen Ausländerfeindlichkeit aus.

2000

Kooperation: In Zusammenarbeit mit den Universitäten Lüneburg und St. Gallen, den Unternehmen Bahlsen, VW sowie der Schweizer Großbank UBS entsteht das Forschungsprojekt Sustainability Balanced Scorecard, das u.a. die Einbeziehung des Umweltmanagements in die strategische Unternehmensführung untersucht.

1999

Pilotprojekt zur Optimierung der Papierkette: vom Familienforstbetrieb in Norwegen bis zur fertigen Zeitschrift in der Druckerei Ahrensburg – dargestellt an der Zeitschrift „Familie&Co“.

1997

Verständigung: Dialog mit Waldbauern aus Österreich, Deutschland und Skandinavien, die gegen vermeintliche ökonomische Nachteile der Waldzertifizierung protestiert hatten.

1995

Öko-Audit: Validierung der Zeitungs- und Zeitschriftendruckerei Ahrensburg nach dem freiwilligen EG-Öko-Audit als erste Druckerei Europas.

1994

Reporting: Der erste Umweltbericht erscheint.

1993

Transparenz: Veröffentlichung der Dokumentation: „Druckpapier und Umwelt: Fragen an Papierlieferanten des Axel Springer Verlages”.

1979

Investition: Vollkapselung der Tiefdruckmaschinen, um Lösemittelemissionen zu reduzieren.