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Social-Media-Tipps

 

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter & Co. sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und gewinnen auch für Axel Springer als digitaler Verlag immer mehr an Bedeutung – nicht nur für Recherchezwecke der Journalisten, sondern vor allem als ein weiterer Kanal, Leser und Kunden zu erreichen, mit ihnen zu kommunizieren und ihr Interesse an den Marken und Inhalten unseres Medienhauses zu wecken und zu festigen.

Um die Nutzung von Social Media weiter zu fördern und auszubauen, hat der Vorstand drei Social-Media-Experten bei Axel Springer gebeten, Empfehlungen für den Umgang mit Social Media zu erstellen: 

  1. Gehen Sie zu den Menschen. Um erfolgreich zu sein, müssen wir dort sein, wo die Menschen sind. Jeder Social-Media-Follower ist ein potentieller Kunde, Leser oder Multiplikator. Nutzen Sie die Netzwerke, in denen Sie die meisten relevanten Informationen für sich und das größte Publikum für ihre Themen finden.
  2. Social Media ist Konversation. Seien Sie ansprechbar und gehen Sie aktiv ins Gespräch. Wenn Sie Social Media nur zur Verlautbarung nutzen, reden Sie bald nur noch mit sich selbst.
  3. Lassen Sie sich inspirieren. Bleiben Sie offen für Neues. Fast täglich entstehen neue Plattformen, Communities und digitale Kommunikationskanäle, die interessant und spannend für Sie und Ihre Arbeit sein können. Probieren Sie diese aus.
  4. Pflegen Sie Ihre Netzwerke. Denken Sie daran, dass alles, was Sie öffentlich im Internet publizieren, auch lange danach noch auffindbar ist. Darum lohnt es sich, vor allem in Netzwerken, die Sie nur unregelmäßig nutzen, gelegentlich nach dem Rechten zu sehen, um zum Beispiel Ihre persönlichen Angaben zu aktualisieren.
  5. Wahren Sie die Exklusivität. Achten Sie darauf, sensible und unternehmensrelevante Informationen oder exklusive journalistische Geschichten erst dann zu veröffentlichen, nachdem diese auch offiziell von Ihrem Unternehmensbereich oder Ihrer Redaktion veröffentlicht wurden.
  6. Achten Sie auf Qualität. Falsche Fakten und gezielte Auslassungen werden im Internet schnell aufgedeckt. Wenn Sie transparent sind und Ihre Quellen nachvollziehbar machen, erhöht das die Glaubwürdigkeit Ihrer Arbeit.
  7. Tun Sie nichts, was Sie sonst nicht auch tun würden. Social Media ist eine öffentliche Bühne: Was Sie dort äußern, auch als freier Mitarbeiter, fällt auf Sie und Ihren Arbeitgeber zurück. Zur Frage: „Was darf ich posten, was nicht?“ gilt, was wir laut Arbeitsvertrag, Code of Conduct oder Gesetzbuch ohnehin berücksichtigen sollen.

Wir ermutigen unsere Kolleginnen und Kollegen, vor allem die Journalisten unseres Hauses, zur Nutzung von Social Media, bitten Sie dabei aber um besondere Sensibilität. Privater und beruflicher Gebrauch der sozialen Netzwerke werden in der öffentlichen Wahrnehmung kaum getrennt. Deswegen ist bei privaten Social-Media-Aktivitäten darauf zu achten, die Leitlinien der Axel Springer SE und der jeweiligen Medien-Marken nicht zu verletzen. Das gilt immer – auch wenn Sie in Ihrem Profil darauf hinweisen, dass die geäußerte Meinung „privat“ sei.

Lassen Sie uns Social Media intensiver nutzen! Wenn Sie dabei Unterstützung brauchen, wenden Sie sich bitte an Ihre Vorgesetzten oder die Autoren dieses Papiers.