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Gute Programmierer-Stimmung dank „agiler“ Methoden

 
Senior Product Owner (Patrick Chmielewski), Product Owner (Antonino Tumminelli), Fullstack Softwareentwickler (Marcel Bankmann), Office Managerin (Anja Mangler-Kadoke), CTO (Sebastian Waschnick). Thema: Die Teams der Ideas Engineering leben jeden Tag Agilität – Es startet mit simplen Zeremonien wie die morgendliche Abstimmung im Team (Daily StandUp). (Foto: Axel Springer SE)
Senior Product Owner (Patrick Chmielewski), Product Owner (Antonino Tumminelli), Fullstack Softwareentwickler (Marcel Bankmann), Office Managerin (Anja Mangler-Kadoke), CTO (Sebastian Waschnick). Thema: Die Teams der Ideas Engineering leben jeden Tag Agilität – Es startet mit simplen Zeremonien wie die morgendliche Abstimmung im Team (Daily StandUp). (Foto: Axel Springer SE)

Für viele ist „agil“ immer noch nur ein modischer Schnickschnack. In der Praxis aber ist der geeignete Einsatz „agiler Methoden“ eine Voraussetzung für gute, kreative Stimmung der Entwicklerteams erfolgreicher Software. Und: Gute Stimmung hebt die Produktivität!

Aber was wird unter „agilen Arbeitsweisen und Methoden“ verstanden? Es geht um zuverlässige Planung und kontinuierliche gegenseitige mündliche und visuelle Information zum Stand und Zeitplan der jeweiligen Arbeiten. Beliebte Hilfsmittel sind u.a. bunten Kärtchen, große Übersichtstafeln und regelmässige Feedback-Runden. Wer arbeitet gerade woran? Wo stehen wir? Sind wir im Zeitplan? Wie vermeiden wir Doppelarbeit? Wie können wir unsere Abläufe gemeinsam verbessern? Und, sehr wichtig: Wie bewerten wir die Zusammenarbeit bei der gerade abgeschlossenen Arbeit?

Softwareentwicklung ist nicht das monotone Programmieren komplexer Algorithmen, sondern ein kreativer Prozess, bei dem innovative Konzepte zusammen mit der Analyse der Kundenbedürfnisse eine optimale Software mit maximalem Kundennutzen ergeben soll.

Softwareentwicklung ist ein kreativ-schöpferischer Akt! Die geeignete Atmosphäre fördert Inspiration und künstlerische Entfaltung. Hier sollten agile Abläufe helfen, isolierte Wissenssilos zu vermeiden. Idealerweise stärkt das dynamische Zusammenspiel der Spezialisten die gemeinsame Team-Intelligenz.  

Ebenso wichtig: In der manchmal stürmischen Team-Dynamik von Programmierprozessen kann es zu Überlastung der individuellen Kräfteressourcen kommen, was weder der Mitarbeiterzufriedenheit- und gesundheit noch den Arbeitsergebnissen zuträglich ist. Ein Problem, dem mit agilen Verfahren entgegengewirkt werden kann.