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Eigene Druckereien in Deutschland

 
Die Umweltorganisation Naturschutzbund Deutschland (NABU) will Unternehmen für die Möglichkeiten sensibilisieren, durch die naturnahe Gestaltung ihres Betriebsgeländes wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen. Zur Dokumentation geeigneter „UnternehmensNatur“-Beispiele nahm der NABU-Hamburg 2014 in der Ahrensburger Zeitungsdruckerei ein Video auf.

Die digitalen Aktivitäten der Axel Springer SE tragen rund 80 Prozent zum Ergebnis, fast 72 Prozent zum Konzernumsatz und beinahe 90 Prozent zu den Werbeerlösen bei. Radikale Veränderungen der Märkte und die Transformation unserer Branche setzen uns unter einen ebenso anstrengenden wie willkommenen Innovationsdruck, der uns hilft, unsere Produkte immer besser und gern auch immer anders zu machen. Dazu müssen wir unsere Marken stärken und innovativ weiterentwickeln. Zum Beispiel, indem wir Daten- und Technologiekompetenz dynamisch in praktische Anwendungen umsetzen. Unsere Strategie konzentriert sich dabei auf das, was das Unternehmen von jeher erfolgreich gemacht hat – Angebote, die in unterschiedlicher Intensität auf Journalismus basieren oder vom Journalismus profitieren: Classifieds Media, News Media und Marketing Media. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die von der Global Reporting Initiative GRI erwartete Orientierung an der Wesentlichkeit liegt für das Nachhaltigkeitsmanagement der Fokus immer stärker auf der Digitalisierung.

Die Druckereien an den Standorten Kettwig, Spandau und Ahrensburg erfüllen alle umweltbezogenen Vorschriften und werden regelmässig von den zuständigen Umweltbehörden überprüft. Kennzahlen erleichtern die Planung von Verbesserungen sowie die frühzeitige Entdeckung von Schwachstellen im System. 


Druckpapiereffizienz

Die Entwicklung des Papierbedarfs wird stark vom Wandel der Lesegewohnheiten, von der Nutzung digitaler Alternativen zur Nutzung journalistischer Angebote, von der demographischen Entwicklung sowie von der wirtschaftlichen Konjunktur beeinflusst. So sinkt im Zuge der Digitalisierung der Papierdurchsatz der eigenen Zeitungsdruckereien (inklusive des von Druckkunden gestellten Papiers) kontinuierlich. 

Dennoch nimmt mit abnehmenden Papierdurchsatz die anfallende Makulatur nicht in gleicher Proportion ab. Unter Makulatur werden im Druckwesen schadhafte oder fehlerhafte Exemplare bezeichnet, die nicht in den Verkauf gelangen dürfen. Dazu gehören auch die Rollenverpackung und die Hülsen, auf denen das Papier aufgewickelt ist sowie bedruckte und unbedruckte Papierreste. Makulatur ist ein begehrter Recyclingrohstoff für die Herstellung neuer Papierprodukte.

Grundsätzlich wird die Verbesserung der Papiereffizienz durch eine Reihe technischer Innovationen unterstützt. Zu den Maßnahmen zählen u.a. die Verringerung der Papierreisser durch Verbesserung der Papierkleber (wichtig beim Rollenwechsel) sowie die Objektivierung bzw. Automatisierung der Entscheidung über die Verkaufsfähigkeit von Andruckexemplaren.


Druckfarben

Durch die rasch zunehmende Nutzung digitaler Lesergeräte nimmt in den Zeitungsdruckereien auch der Einsatz von Druckfarbe ab. Grund dafür ist der allgemeine Rückgang der Zeitungsauflagen und -umfänge.


Schmutzwasser

Ebenso sinkt das über die Kanalisation abgeführte Schmutzwasservolumen der Druckstandorte in Deutschland. Dazu geführt haben u.a. der geringere Feuchtwasser-Bedarf der Druckmaschinen durch eine Verbesserung der Steuerung sowie der Rückgang der Mitarbeiterzahl am Druckstandort Ahrensburg.