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Ausgezeichnete Journalisten der Axel Springer SE

 
Gruppenbild mit Preisträgern, Friede Springer, Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE und Marc Thomas Spahl, Direktor der Axel Springer Akademie (Foto: Axel Springer SE / Christian Hahn)
Gruppenbild mit Preisträgern, Friede Springer, Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE und Marc Thomas Spahl, Direktor der Axel Springer Akademie (Foto: Axel Springer SE / Christian Hahn)

In Deutschland werden zahlreiche Journalistenpreise vergeben. Träger sind Verbände, Institutionen, Unternehmen und Privatinitiativen. In den Jahren 2012 bis 2017 wurden zahlreiche Journalisten der Axel Springer SE mit ihren Arbeiten ausgezeichnet. Hier ein Überblick:

2017

Axel-Springer-Preis für junge Journalisten

Das Team 20 der Axel Springer Akademie gewann den Axel-Springer-Preis in der Sonderkategorie kreative Visualisierung mit ihrem Snapchat Projekt „sachor jetzt!“ Das Team 20 der Axel Springer Akademie: Oromiya Deffa (hat die Akademie verlassen), Lukas Dombrowski, Larissa Königs, Sebastian Gubernator, Julian Erbersdobler, Alina Leimbach, Henry Donovan, Tim Osing, Maximilian Wessing, Louisa Nele Würzbach, Johanna Gerber, Sabine Winkler, Gerrit-Freya Klebe, Tobias Perlick, Adrian Arab, Abdullah Khan und Katja Belousova.

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European Digital Media Award

Das Projekt „sachor jetzt!“ von Team 20 der Axel Springer Akademie wurde vom Weltzeitungsverband WAN-IFRA mit dem European Digital Media Award ausgezeichnet. In der Kategorie „Best in Social Media Engagement“ setzten sich die jungen Journalisten der Akademie gegen Teams der norwegischen Tageszeitung „Verdens Gang“ und der "Deutschen Welle“ durch.

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Top 30 bis 30

Vier junge Journalisten von Axel Springer gehören zu der diesjährigen Auswahl für die „Top 30 bis 30“ der deutschen Fachzeitschrift „medium magazin“. Die Volontäre der Axel Springer Akademie werden für das Holocaust-Snapchat-Projekt „Sachor jetzt“ sowie für das WhatsApp-Politik-Format „shotty“ prämiert. Sebastian Gubernator, 25, Volontär bei der Welt und Abdullah Khan, 27, Volontär bei BILD, traten mit ihrem Snapchat-Projekt „sachor jetzt!“ an. Mit dem WhatsApp-Nachrichtendienst „shotty“ bewiesen die Schülerinnen der Axel Springer Akademie, Dorothea Schmitz (BILD/B.Z.) und Hannah Schwär (BUSINESS INSIDER), beide 25, als Chefinnen vom Dienst des Projetktteams, dass junge journalistische Formate, neue Kanäle und hohe Qualität sowie politische Relevanz hervorragend zusammenpassen.

Henri-Nannen-Preis

Das Projekt „sachor jetzt!“ von Team 20 der Axel Springer Akademie wurde mit dem Nannen-Preis ausgezeichnet, einem der bedeutendsten Journalistenpreise in Deutschland. Rund 1.000 Arbeiten waren in den verschiedenen Kategorien eingereicht worden, in der Sparte „Bestes Web-Projekt" landeten die Journalistenschüler der Akademie auf Platz eins vor den Kollegen der Süddeutschen Zeitung und ihrem Projekt „Timeline der Panik“.

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2016

Axel-Springer-Preis für junge Journalisten

Ronja von Rönne gewann mit Ihrer Arbeit „Warum mich der Feminismus anekelt“, erschienen in WELT am SONNTAG am 5.4.2015 die Silbermedaille. Ronja von Rönne dankte der Jury für die Würdigung ihrer Arbeit und erklärte den Gästen der Preisverleihung, dass sie sich mittlerweile von ihrem Text distanziere und deshalb den Preis nicht annehmen könne. „Mein Plan war nie, die Galionsfigur des Antifeminismus zu werden. Mein Text war eine spontane Wutrede im Kontext einer Debatte und sollte kein lebenslanges Statement sein. Einzelne Sätze sind sehr missverständlich, und für derart Missverständliches kann ich keinen Preis annehmen.“ 

„Warum mich der Feminismus anekelt“,
WELT am SONNTAG am 5.4.2015

Paul Ronzheimer gewinnt mit der Periscope-Reportage einer Live-Übertragung einer „Flucht aus der Hölle“, Feras‘ Reise nach Deutschland den Preis für die beste Visualisierung.

Live-Übertragung einer „Flucht aus der Hölle“, Feras‘ Reise nach Deutschland
Bild.de im August 2015

Theodor Wolff Preis

Für seine am 1. Mai 2016 in der WELT AM SONNTAG erschienenen Reportage „Der Code des Bösen“ über einen deutschen Informatiker, der an der Enttarnung eines gesuchten Hackers beteiligt war, wurde Marc Neller mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet.

„Der Code des Bösen“
Welt am Sonntag vom 1. Mai 2016

Der in der Türkei inhaftierte WELT-Korrespondent, Deniz Yücel, erhielt einen Sonderpreis, der erstmalig vergeben wurde. Diese Würdigung soll nach dem Willen von Jury und Kuratorium „zugleich ein Zeichen für die Pressefreiheit setzen, die in der Türkei und an vielen anderen Orten der Welt mit Füßen getreten wird“.

2015

Ernst Cramer Reportage-Preis

Für sein Reportage „Mit der Straßenbahn durch die heilige Stadt“ wurde der Journalist Jan Schapira (DIE WELT) mit dem Ernst Cramer Reportage-Preis für die beste deutsche Reportage ausgezeichnet. Er teilte sich den ersten Preis mit Jonathan Stock (Der Spiegel) für den Artikel „Goliaths Krieg“.

„Mit der Straßenbahn durch die heilige Stadt“
Jan Schapira, DIE WELT

Rocco-Clein-Preis

Der ROLLING STONE ist für das beste Cover des Jahres 2015 mit dem Rocco-Clein-Preis ausgezeichnet worden. Prämiert wurde das Titelbild der Juli-Ausgabe 2015, das die Eurovisions-Gewinnerin Conchita Wurst zeigt – oben ohne. Das Bild war bei einem exklusiven Fotoshooting in Wien entstanden; die Gestaltung hatte Walter Schönauer, Art Direktor des ROLLING STONE, übernommen.

Auch der MUSIKEXPRESS wurde 2015 mit dem Rocco-Clein-Preis ausgezeichnet. ME-Autor Arno Frank gewann in der Kategorie „Bestes Interview“ für ein Gespräch, das er mit Blixa Bargeld, dem Sänger der „Einstürzenden Neubauten“, und dem britischen Bandleader Stuart Staples geführt hat.

ROLLING STONE im Juli 2015 – Titelthema: Conchita Wurst

Interview: Blixa Bargeld & Stuart Staples
MUSIKEXPRESS 01/2015, Beitrag downloaden

2014

Axel-Springer-Preis für junge Journalisten

Das Team 13 der Axel Springer Akademie gewann den 3. Platz des Axel-Springer-Preises in der Kategorie Internet mit ihrem Webprojekt „wahllos.de - Deutschland deine Nichtwähler“. Das Team 13 der Axel Springer Akademie: Sarah Borufka, Christopher Clausen, Niklas Cordes, Paulina Czienskowski, Henrik Jacobs, Eva Marie Kogel, Sebastian Kolsberger, Larissa Hoppe, Maria Menzel, Nils Mertens, Karina Mößbauer, Niclas Renzel, Aylissa Schäfer, Oliver Schmidt, Susanne Schumann, Romy Schwaiger, Magdalene Weber und Katharina Weiß.

Webseite wahllos.de anzeigen

Rocco-Clein-Preis

Für sein Gespräch mit dem US-Rockmusiker Bob Mould über ihr gemeinsames Hobby Wrestling erhielt ROLLING STONE-Autor Berni Mayer den Preis für das „Beste Interview. ROLLING STONE-Kolumnist Eric Pfeil gewann in der Kategorie „Bestes Musikblog“. Außerdem wurde der erst 17-jährige Ivo Ligeti von MUSIKEXPRESS mit einem der drei Nachwuchspreise ausgezeichnet.

„Berni Mayer vs. Bob Mould“
ROLLING STONE: Juni 2015

„Musikblog: Eric Pfeils Pop-Tagebuch“
www.rollingstone.de

Top 30 bis 30

Das „medium magazin“ wählt jährlich die 30 besten jungen Journalisten in Deutschland aus. Relevante Kriterien bei der Auswahl sind: eigener Stil, kreativer Themenzugang, sorgfältige Recherche, Persönlichkeit, Neugierde, Risikobereitschaft, Experimentierfreude und Tiefgang. Unter den Prämierten sind sechs Kollegen aus dem Verlag: Christian Stenzel, Pia Frey, Carline Mohr, Henrik Neumann, Vanessa Schlesier und Florian Flade aus der BILD- und WELT-Gruppe.

 

2013

Axel-Springer-Preis für junge Journalisten

Das Team 11 der Axel Springer Akademie gewann den 2. Platz des Axel-Springer-Preises in der Kategorie Internet mit ihrem Webprojekt „ ZOOM BERLIN – Das Hyperlokalprojekt über die Oranienstraße“. Das Team 11 der Axel Springer Akademie: Matthias Bannert, Til Biermann, Ricarda Biskoping, Christin Bohmann, Benjamin Doerfel, Viktoria Dümer, Stefanie Enge, Alexandra Grauvogl, Lena Kappei, Moritz Leihkamm, Nadja Lucas, Stefan Mair, Lucas Negroni, Henrik Neumann, Inga Pylypchuk, Victor Reichardt, Anja Richter, Evelyn Rosar, Julia Szyndzielorz, Jan Vollmer

Webseite Zoom Berlin anzeigen


Deutscher Reporterpreis

Drei Kollegen der BERLINER MORGENPOST und der WELT am SONNTAG wurden mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. Eva Sudholt wurde für ihre Reportage „Mein Freund Jürgen“ in der Kategorie „Beste Lokalreportage“ geehrt. Die WELT-Redakteure Benjamin von Stuckrad-Barre und Hajo Schumacher wurden in der Kategorie „Bestes Interview“ für ihr Gespräch mit Theater-Intendant Jürgen Flimm und CDU-Politiker Jörg Schönbohm, „Ohne unsere Frauen wären wir jetzt tot“, ausgezeichnet.

„Mein Freund Jürgen“
Berliner Morgenpost: 4.08.2013, Beitrag anzeigen

„Ohne unsere Frauen wären wir jetzt tot“
WELT am SONNTAG: 23.06.2013, Beitrag anzeigen


Theodor-Wolff-Preis

Journalisten vom HAMBURGER ABENDBLATT und der WELT wurden im September mit dem renommierten Theodor-Wolff-Preis geehrt. Jan Haarmeyer erhielt den Journalistenpreis für seinen Artikel „Im Namen des Volkes, auf Kosten des Kindes“, einer Geschichte über ein  Ehepaar, das um das Sorgerecht für ein traumatisiertes Pflegekind kämpft. Robin Alexander wurde für seinen Essay „Auf den Herd gekommen“ geehrt, einer treffenden und ausführlichen Auseinandersetzung mit der „Herdprämie“.

„Im Namen des Volkes, auf Kosten des Kindes“
Hamburger Abendblatt: 8.06.2012, Beitrag anzeigen

„Auf den Herd gekommen“
DIE WELT: 11.11.2012, Beitrag anzeigen


Publizistik-Preis der Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung

Dorothea Siems, Chefkorrespondentin für Wirtschaftspolitik bei der WELT, wurde mit dem renommierten Publizistik-Preis der Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung ausgezeichnet.

Rocco-Clein-Preis

Frédéric Schwilden vom ROLLING STONE wurde mit dem Rocco-Clein-Preis, einer Ehrung für junge Musikjournalisten, ausgezeichnet. Schwilden hatte in einer Tour-Reportage im ROLLING STONE geschildert, wie die einstmals gefeierte britische Band Art Brut damit lebt, acht Jahre nach ihren größten Hit wieder in kleinen Clubs angekommen zu sein.

„ART BRUT: Eine Band auf Reisen“
Rolling Stone: 30.09.2013, Beitrag anzeigen


2012

Axel-Springer-Preis für junge Journalisten

Michael Bee gewinnt mit seinem Beitrag „Abschied mit einem Knall“ den Preis in der Kategorie Print/Lokale/Regionale Beiträge. Er ist seit 2012 Online-Redakteur der Berliner Morgenpost.

„Abschied mit einem Knall“
Berliner Morgenpost: 20.11.2011 Beitrag anzeigen (PDF)

Britta Stuff gewinnt mit ihrem Beitrag: „Herr Schröder will es allen zeigen“ den Preis in der Kategorie Wochen-/Monatspublikationen. Britta Stuff arbeitet als Redakteurin im Ressort Vermischtes/Reportage der Welt und Welt am Sonntag. 

„Herr Schröder will es allen zeigen“
Welt am Sonntag: 14.03.2011 Beitrag anzeigen (PDF)


Theodor-Wolff-Preis

Philip Cassier von der BERLINER MORGENPOST wurde für seine Reportage „Eine Dosis jüdisches Penicillin“ ausgezeichnet.

„Eine Dosis jüdisches Penicillin“
Berliner Morgenpost: 23.10.11, Beitrag anzeigen


Henri-Nannen-Preis

Für den Artikel „Wirbel um Privatkredit – hat Wulff das Parlament getäuscht?“ vom 13. Dezember 2011 erhielten die BILD-Redakteure Martin Heidemanns und Nikolaus Harbusch den Henri-Nannen-Preis in der Kategorie „Beste investigative Leistung des Jahres“.

„Wirbel um Privatkredit – hat Wulff das Parlament getäuscht?“
BILD: 13.12.2011, Beitrag anzeigen


Ludwig-Erhard-Förderpreis

Die Ludwig-Erhard-Stiftung hat Tina Kaiser, Wirtschaftskorrespondentin der WELT-Gruppe in London, in diesem Jahr mit ihrem Förderpreis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. Sie erhielt den Preis für ihren Artikel „Die Bilanzenversteher“ der in der WELT am SONNTAG erschien.

„Die Bilanzenversteher“
WELT am SONNTAG: 27.03.2011, Beitrag anzeigen

„Medienpreis Politik“

Der Deutsche Bundestag hat das HAMBURGER ABENDBLATT mit dem „Medienpreis Politik 2012“ ausgezeichnet. Volker ter Haseborg, Karsten Kammholz und Lars-Marten Nagel nahmen den Preis am Mittwochabend von Norbert Lammert im Rahmen des Presseempfangs des Bundestagspräsidenten entgegen. Ausgezeichnet wurden sie und ihr Kieler Kollege Ulf B. Christen für das Dossier „Feind, Todfeind, Parteifreund“ über den Sturz des damaligen schleswig-holsteinischen CDU-Spitzenkandidaten Christian von Boetticher.

„Feind, Todfeind, Parteifreund“
HAMBURGER ABENDBLATT: 29.12.2011, Beitrag anzeigen