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Zukunftstag: Medienberufe erleben

 
55 Kinder von Mitarbeitern der Axel Springer SE nahmen in Berlin am bundesweiten Berufsorientierungstag für Mädchen und Jungen teil. (Foto: Axel Springer SE)
55 Kinder von Mitarbeitern der Axel Springer SE nahmen in Berlin am bundesweiten Berufsorientierungstag für Mädchen und Jungen teil. (Foto: Axel Springer SE)

Im April 2017, fand zum 15. Mal der Zukunftstag statt, ein bundesweiter Berufsorientierungstag für Jungen und Mädchen. Mitarbeiterkinder hatten im Berliner und Hamburger Verlagshaus und an den Druckstandorten Essen-Kettwig und Ahrensburg die Möglichkeit, mehr über die Arbeitswelt ihrer Eltern zu erfahren. Organisiert wurde das Programm von der Berufsausbildung.

In der Axel-Springer-Passage in Berlin ging es für die insgesamt 55 Kinder zuerst auf eine kulinarische Reise durch die Axel-Springer-Welt. Nachdem Paparazzi-Küchenchef Michael Trispel erklärte, wie sein Team es jeden Tag schafft, den zahlreichen wie hungrigen Mitarbeitern leckere Mahlzeiten zu servieren, konnten sich die Kinder bei einem Rundgang durch die Küche selbst ein Bild machen. Cassidy, 10 Jahre, und Tessa, 11 Jahre, gefiel die Führung besonders gut: „Es war sehr interessant, die Arbeit der Köche kennenzulernen und zu hören, wie viele Kilos an Zutaten hier verarbeitet werden.“

Gestärkt mit Waffeln aus dem Deli und Zitronenlimonaden aus der Mittelbar, stand anschließend ein Besuch der BILD-Redaktion auf dem Programm. Andreas Rickmann, Leiter Social Media bei BILD, veranschaulichte, wie die Zeitung mit sozialen Medien arbeitet. Dazu wollte er zunächst wissen, welche Netzwerke die Mitarbeiterkinder benutzen: vor allem Instagram und Snapchat wurden genannt. Vielleicht weniger verwunderlich: Bei der Frage, wer denn schon ein Smartphone besitze, schossen alle Hände in die Luft – „Sie müssten eher mal fragen, wer kein Smartphone hat“, hieß es aus der Runde.

Im Anschluss wurde über den Umgang mit „Fake News“ im Social Web gesprochen. Anhand von Beispielen stellten die Kinder Merkmale heraus, wie man Nachrichten in den sozialen Medien von „Fake News“ unterscheiden kann. „Ich habe selbst eine Kamera und mache Videos, ich fand den Vortrag daher sehr hilfreich“, sagte Vincent, 11 Jahre. Auch Matteo, 12 Jahre, war mit dem Thema bereits vertraut: „Vor allem bei Facebook stehen oft Falschnachrichten, deswegen finde ich dieses Netzwerk eigentlich überflüssig.“

In den Druckereien in Essen-Kettwig und Ahrensburg führte eine digitale Schnitzeljagd die Kinder der Mitarbeiter durch verschiedene Abteilungen, von der Arbeitsvorbereitung bis hin zur Logistik: So lernten sie mithilfe einer App und Quizfragen den „Weg der Zeitung“ bei der Produktion kennen.