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Crossmediales Projekt zur Flüchtlingskrise

 
Schaffen wir das? Eine Frage, der das Team 18 der Axel Springer Akademie in einem einzigartigen Langzeitprojekt auf den Grund gehen möchte. Ein Jahr lang begleiten sie zehn Menschen, die wesentliche Aspekte der Zuwanderung abdecken. Am Ende wollen sie sehen, wie die Frage „Schaffen wir das“ und die Antworten darauf Deutschland verändern. (Video: Axel Springer Akademie)

Die Axel Springer Akademie, Deutschlands fortschrittlichste Journalistenschule, startete im Dezember 2015 ein crossmediales 365-Tage-Langzeitprojekt zum Thema Flüchtlingskrise. In diesem Projekt begleiten junge Journalisten der Axel Springer Akademie ein Jahr lang zehn Menschen in der Mitte der Krise: Flüchtlinge, Bürgermeister, Krisenmanager, Ärztin, Polizist, Nachbarn von nebenan. Sie stehen stellvertretend für die größten Herausforderungen der Flüchtlingskrise. Gemeinsam mit ihnen wollen die Reporter die entscheidende Frage der kommenden Jahre klären: Schaffen wir das?

„Langfristiges Dranbleiben statt punktueller Berichterstattung – das ist das Ziel dieses einzigartigen journalistischen Projekts“, sagt Marc Thomas Spahl, Direktor der Axel Springer Akademie. „Wir wollen damit das Leben von Flüchtlingen und den Menschen, die sie auf ihrem Weg begleiten, so nah wie möglich abbilden.“

Auf www.schaffenwirdas.de hat jeder der zehn Protagonisten jeweils eine eigene Unterseite. Dort werden sie in Videoreportagen porträtiert, vor allem wird es ein Jahr lang regelmäßig Updates zu ihrer Entwicklung geben – sei es als Text, Videos, kuratierter User-Content oder eingebundenes Social-Media-Posting.

Zusätzlich gibt es eine umfangreiche Kontext-Rubrik mit übergeordneten Beiträgen und Interviews. Auch Debatten, Analysen und Best-Practice-Beispiele werden dort ihren Platz finden.

Zu den Protagonisten von „Schaffen wir das?“ gehört unter anderem der Bürgermeister von Calden, der zwischen den 3000 Bürgern seiner Gemeinde in Hessen und 1500 Flüchtlingen im Camp nebenan vermitteln muss. Die junge Frau, die nur mit ihrem sechsjährigen Sohn aus Syrien floh und ihre Tochter zurücklassen musste. Der Welcome-Manager des LaGeSo in Berlin, der täglich mit dem Chaos ringt. Oder die 79-Jährige, die sich auf der Halbinsel Nordstrand in Schleswig-Holstein ganz der Flüchtlingsbetreuung verschrieben hat und nicht damit aufhören kann.

„Über das Jahr hinweg werden wir sowohl die positiven Geschichten unserer Protagonisten zeigen, aber natürlich auch die dunklen Seiten der Krise, die Momente des Zweifelns und der Frustration. Am Ende wollen wir sehen, wie die Frage 'Schaffen wir das' und die Antworten darauf unser Land verändern“, so Kristin Schulze, Crossmedia-Studienleiterin der Akademie.