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Erstes „Peter Boenisch Fellowship“ an Saskia Aberle

 
Das dreimonatige Fellowship orientiert sich am journalistischen Schaffen von Peter Boenisch, der sich zeitlebens für das deutsch-amerikanische und das deutsch-russische Verhältnis einsetzte. (Foto: Axel Springer SE)
Das dreimonatige Fellowship orientiert sich am journalistischen Schaffen von Peter Boenisch, der sich zeitlebens für das deutsch-amerikanische und das deutsch-russische Verhältnis einsetzte. (Foto: Axel Springer SE)

Knapp 100 Nachwuchsjournalisten hatten sich um das erste Stipendiat beworben. Vor der Jury setzte Saskia Aberle durch.

Die 30-jährige Redakteurin des österreichischen Nachrichtenmagazins „News“ arbeitete während ihres dreimonatigen Fellowships in allen Ressorts der BILD-Redaktion in Berlin, im BILD-Büro L. A. sowie beim Online-Magazin „slon“ in Moskau. Den Abschluss des Stipendiums bildete die Arbeit an ihrer Multimedia-Reportage „Wo ist Olga“, die Saskia Aberle bis nach Smolensk führte. In der Stadt im Westen Russlands begab sie sich auf die Suche nach ihrem ehemaligen Kindermädchen Olga, das sie seit 16 Jahren nicht mehr gesehen hatte. Das Ergebnis der bewegenden Reportage, die auch auf Russisch erscheint, können Leser in BILD und auf BILD.de lesen.

Saskia Aberle: „Das Peter-Boenisch-Fellowship hat mir nicht nur eine intensive, unvergessliche Zeit beschert, sondern auch ermöglicht, meine Kindheitsfreundin wiederzufinden. Es war spannend, herausfordernd und ein großer Spaß. Der wahre Wert des Stipendiums? Eine riesige Horizonterweiterung!“

Kai Diekmann, Mitglied der Jury: „Als Fellow ist es nicht nur wichtig, groß zu denken und mit Leidenschaft zu arbeiten, sondern auch emotional packende, gut recherchierte und brillant aufgeschriebene Geschichten zu erzählen. Das ist Saskia Aberle mit ihrer Reportage auf beeindruckende Weise gelungen. Wir sind jetzt schon auf die Bewerber des zweiten Durchgangs gespannt.“

Über das Peter Boenisch Fellowship

Das dreimonatige Fellowship orientiert sich am journalistischen Schaffen von Peter Boenisch, der sich insbesondere für das deutsch-amerikanische und das deutsch-russische Verhältnis eingesetzt hat. Die erste von vier Stationen des Fellowship-Programms führt direkt ins Herz von BILD – die Bundesredaktion in Berlin. Nach vier Wochen folgen die Auslandsstationen: das Los Angeles-Büro von BILD und ein Aufenthalt in Moskau. Schließlich erhält der Fellow die Gelegenheit, eine eigene Multimedia-Reportage für BILD zu verwirklichen, unabhängig davon, wohin die Recherche auf der Welt führt. Das Thema kann frei gewählt werden und sollte im Sinne von Peter Boenisch erzählt werden: brillant, emotional und packend. Das einmal jährlich vergebene „Peter Boenisch Fellowship" wird monatlich mit 3.000 Euro vergütet, BILD trägt zudem die Kosten für Reisen und Unterkunft.

Mehr Informationen zum Peter Boenisch Fellowship finden Sie hier.